MeDiKuS in Sundern

In Sundern sind am Abend die Studien-Ergebnisse des MeDiKuS-Projektes vorgestellt worden.

Symbolfoto eines Arztes, der mit dem Stethoskop ein Kind abhört.
© pixabay

In Sundern sind bei der Abschlussveranstaltung des MeDiKuS-Projektes auch die Ergebnisse einer Studie der Uni Siegen vorgestellt worden. Ziel war es Vorschläge zu entwickeln, wie die medizinische Versorgung in Zeiten von Ärztemangel und des Internets auch künftig noch gewährleistet werden kann. Größtes Problem für die Ärzte bleibt laut der Studie zu viel Bürokratie. Trotz der Alternative Telemedizin bleibe das persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient sehr wichtig, heißt es. Die Pflegedienste bemängeln u.a., dass Fahrtkosten oft nicht übernommen werden. Aus der Online-Umfrage von Patienten geht z.B. hervor, dass viele Sunderaner ihre Rezepte am liebsten über das Internet anfordern würden.

Medizin und Pflege zusammenführen

Das Projekt MeDiKuS soll weiterentwickelt werden. Geplant ist, dass Ärzte und Pflegedienste bald auf eine gemeinsame Plattform zurückgreifen können. Möglich wäre das durch eine gemeinsame Software. Damit MeDiKuS weiterentwickelt werden kann, sollen im kommenden Jahr Fördermittel beim Gemeinsamen Bundesausschuss beantragt werden.

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