
Seitdem die B7 in Marsberg wegen Bauarbeiten gesperrt ist, hat der Verkehr auf den Nebenstraßen zugenommen. Besonders betroffen ist der Gansauweg, obwohl dort für Lastwagen über 3,5 Tonnen ein Durchfahrtsverbot gilt. Jetzt reagieren die Behörden mit Kontrollen und neuen Schildern.
Um Anwohnerinnen und Anwohner zu entlasten und vor allem den Schülerverkehr besser zu schützen, weisen Straßen.NRW, der Hochsauerlandkreis, die Stadt Marsberg und die Polizei noch einmal auf die geltenden Regeln hin.
Demnach bleiben die städtischen Straßen während der gesamten Bauzeit für den Lastwagen-Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Ausnahme gibt es nur für unvermeidbaren Lieferverkehr mit einem konkreten Ziel im Gansauweg. Alle anderen Lastwagen müssen die offizielle Umleitung über die L870 durch Giershagen und die L549 durch Marsberg nutzen.
Damit das Verbot noch deutlicher wird, sei die Beschilderung kurzfristig erweitert werden, so Straßen.NRW. Aus Richtung Westheim und Brilon kommen zusätzliche Schilder dazu, die noch einmal auf das Lastwagen-Durchfahrtsverbot hinweisen.
Außerdem kündigt die Polizei weitere Kontrollen im Gansauweg an. Der Hochsauerlandkreis überprüft nach eigenen Angaben zusätzlich laufend, ob die zulässige Geschwindigkeit eingehalten wird. Auch bei Navigationssystemen wurde laut Behörden nachgesteuert, damit der Durchgangsverkehr möglichst nur noch über die offizielle Umleitungsstrecke geführt wird.
Behörden appellieren an Fahrer und Firmen
Straßen.NRW, Stadt, Kreis und Polizei appellieren erneut an Transportunternehmen und Lastwagenfahrer, sich an die ausgeschilderten Routen zu halten. Das Ziel: Gefahrensituationen in den innerstädtischen Bereichen und vor allem auf Schulwegen vermeiden. In der vergangenen Woche hatte die Stadt Marsberg kurzfristig eine Fußgängerampel am Gansauweg installiert, damit die Schulkinder sicher über die Straße kommen.
Die Vollsperrung der B7 soll bis Ende des Jahres dauern.