
Im St.-Marien-Hospital in Marsberg werden ältere Patienten mit Knochenbrüchen besonders gut behandelt. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat das Zentrum für Alterstraumatologie am St.-Marien-Hospital Marsberg erneut zertifiziert. Damit wird bestätigt, dass betagte Patienten, die nach einem Knochenbruch behandelt werden müssen, hier eine besonders hochwertige und umfassende Versorgung erhalten, so das Krankenhaus.
"Versorgung auf höchstem Niveau"
Gerade im höheren Lebensalter führen Stürze häufig zu Knochenbrüchen oder Prellungen. Hinzu kommt, dass viele Betroffene mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben. Um diesen Situationen gerecht zu werden, arbeitet im Alterstrauma-Zentrum ein ganzes Team zusammen: Unfallchirurgen und Altersmediziner, Pflegekräfte mit spezieller Geriatrie-Erfahrung, Therapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und Sozialarbeiter. Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel – den Patientinnen und Patienten ihre Mobilität und ihre Selbstständigkeit so weit wie möglich zurückzugeben. „Jede Patientin und jeder Patient erhält ein geriatrisches Assessment, bei dem wir die individuellen Risiken und Einschränkungen genau erfassen“, erklärt Oberärztin Dr. Ulrike Sprenger, Fachärztin für Chirurgie. „Darauf bauen wir den gesamten Therapieplan auf.“ Dieser erstreckt sich meist über drei Wochen und wird im Verlauf des Krankenhausaufenthalts angepasst.
Chefarzt Dr. Ralf Beyer, Leiter der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, betont: „Die Rezertifizierung zeigt, dass unser Team hervorragende Arbeit leistet – davon profitieren die Patienten, die wir behandeln.“ Für die Menschen in der Region sei eine sichere und wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet.