
Der Regionalrat der Bezirksregierung Arnsberg hat heute auch Straßenbauprojekte auf seiner Tagesordnung. Dabei geht es in erster Linie darum, Straßen sicherer zu machen. Es geht dabei auch um Projekte auf HSK-Gebiet.
In Arnsberg-Herdringen nutzen täglich fast 7000 Fahrzeuge die Landstraße 682. Sie weist laut Regionalrat in Teilen eine schlechte Verkehrssicherheit auf und soll auf einer Länge von 852 Metern erneuert werden. Die Kosten werden auf rund 2,2 Millionen Euro geschätzt. Als frühestmöglicher Baubeginn wird das Jahr 2027 genannt.
Im Bereich der Stadt Sundern soll ein Gefahrenpunkt beseitigt werden. Dort soll die L 686 zwischen Sundern-Hellefeld und Herblinghausen an die Ortsumgehung Hellefeld angebunden werden. Ein Baubeginn ist dort noch nicht bekannt. Rund 2800 Autos und LKW nutzen die Straße täglich. 2,3 Millionen Euro werden für die rund 1 Kilometer lange Strecke veranschlagt.
Auch zwischen Hallenberg-Hesborn und Medebach-Medelon ist die L617 in keinem guten Zustand. Dort sind täglich rund 2 700 Fahrzeuge unterwegs. Rund 5 Kilometer der Landstraße sollen saniert werden. Die Kosten werden auf 4,4 Millionen Euro geschätzt. Auch hier ist 2027 als frühestmöglicher Baubeginn genannt, so die Vorlage im Regionalrat.
Hintergrund
Der Regionalrat Arnsberg ist der regionale Planungsträger für den Bereich des Regierungsbezirks Arnsberg. Er ist u.a. für den Hochsauerlandkreis zuständig. Besetzt ist er mit 15 stimmberechtigten und 15 beratenden Mitgliedern. Die Aufgaben des Regionalrates sind in § 9 des Landesplanungsgesetzes NRW (LPlG NRW) geregelt. Zentrale Aufgabe des Regionalrates ist die Aufstellung des Regionalplans, der von der Bezirksregierung als zuständiger Regionalplanungsbehörde erarbeitet wird (§ 9 Abs. 1 LPlG NRW). Die Regionalplanungsbehörde ist auch die Geschäftsstelle des Regionalrates. Die Geschäftsstelle organisiert die Sitzungen des Ältestenrates, des Regionalrates, seiner Kommissionen und Fraktionen.