Anzeige
Mann soll 23-Jährige mit seinem Hund bedroht haben
© Jan Broll
Die Polizei im HSK.
Teilen:

Mann soll 23-Jährige mit seinem Hund bedroht haben

Polizei ermittelt nach Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Veröffentlicht:

Anzeige

In Meschede ist eine Verabredung zu bezahltem Sex mit einem Polizeieinsatz zu Ende gegangen. Es geht um den Verdacht der räuberischen Erpressung. Ein 45-jähriger Mann soll eine Frau in seiner Wohnung bedroht haben, um zuvor gezahltes Geld zurückzuerhalten.

Nach bisherigen Erkenntnissen suchte eine 23-jährige Frau den Mann gestern gegen 21:45 Uhr in seiner Wohnung auf, nachdem sie eine sexuelle Dienstleistung verabredet hatten. Der Mann übergab ihr dafür einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag.

Nach Angaben der Frau kam es anschließend zu Streit über die zuvor vereinbarten Bedingungen. Sie habe angeboten, das Geld abzüglich der Anfahrtskosten zurückzugeben. Daraufhin habe der Mann gedroht, seinen Hund auf sie zu hetzen, sollte sie ihm nicht den gesamten Betrag aushändigen. Der Hund sei hinter einer geschlossenen Tür gewesen und habe gebellt. Aus Angst habe sie die gesamte Summe zurückgegeben, das Haus verlassen und die Polizei verständigt.

Der Mann schilderte den Ablauf anders, so die Polizei. Bei der anschließenden Sicherstellung des Geldes als Beweismittel leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Gegen ihn wird deshalb auch wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige