
Vom 1. bis zum 5. März zeigen Leuchtenhersteller aus ganz Europa auf der Lichtwoche Sauerland ihre aktuellen Kollektionen für Wohn- und private Lebensräume, sowie für Haus und Garten. Präsentiert werden die nicht in einer großen Messehalle, sondern in mehreren Showrooms teilnehmender Unternehmen. Neben heimischen Leuchtenherstellern sind auch in diesem Jahr wieder Aussteller aus dem europäischen Ausland bei der Lichtwoche dabei, etwa aus den Niederlanden, Italien, Großbritannien oder Griechenland. Insgesamt 35 Hersteller zeigen ihre Kollektionen, erwartet werden wieder Tausende Besucher.
Besondere Nähe zwischen allen Akteuren
Seit über 100 Jahren werden im Sauerland Leuchten geformt, gefertigt und gehandelt – für alle Lebensbereiche. Was einst als regionale Ausstellung begann, hat sich hier in den letzten 20 Jahren zu einer Bühne für die internationale Lichtbranche entwickelt, heißt es von den Veranstaltern der Lichtwoche. „Die Lichtwoche Sauerland ist nicht einfach nur eine Produktschau – sie ist ein kreativer Marktplatz für Ideen, Beziehungen und Weiterentwicklung“, so Andreas Kuhrt, Sprecher der Lichtwoche. Dabei werde vor allem die Nähe zwischen allen Akteuren gelobt. Hersteller und Händler, Einkäufer und Wiederverkäufer schätzten das kompakte, persönliche Format der Veranstaltung inmitten des Sauerlands.
Herausforderndes wirtschaftliches Umfeld
Das wirtschaftliche Umfeld der Lichtwoche bleibt herausfordernd, denn die Konsumlaune in Deutschland ist weiterhin gedämpft – auch wenn sich die Konjunktur- und Einkommenserwartungen laut aktuellen Konsumklima-Befragungen verbessern. Wachsende Sparneigung und wirtschaftliche Unsicherheiten prägen nach wie vor viele Haushalte. Gleichzeitig steigt jedoch die Erwartung an Qualität, Effizienz und Langlebigkeit – Werte, die der Lichtbranche neue Chancen eröffnen. Während einige Anbieter ihr Sortiment erweitern, um breiter aufgestellt zu sein, setzen andere gezielt auf individuelle Speziallösungen. Genau hier setzt die Lichtwoche Sauerland 2026 an: „Das Interesse an durchdachten Produkten und Lösungen im Handel ist hoch“, sagt Dennis Köhler, der auch im kommenden Jahr die Lichtwoche organisiert. „Gerade in zurückhaltenden Zeiten braucht es Angebote mit Substanz – und Veranstaltungen, die Orientierung geben.“
Digital unterwegs
Nachdem im letzten Jahr eine KI-gestützte App eingeführt wurde, die bei der Planung der Route zu den einzelnen Ausstellern hilft, wird das Angebot für Besucher in diesem Jahr weiter digitalisiert: Der sog. Lightguide mit Infos, Standorten und Kontaktmöglichkeiten zu allen teilnehmenden Unternehmen erscheint nicht mehr in gedruckter Form, sondern ausschließlich digital. Das soll Ressourcen schonen und bei der individuellen Planung des Besuchs helfen.