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Letzte Bauarbeiten an Autobahntunneln
© Radio Sauerland
Neue Fluchtwegzeichen im A46-Tunnel Olpe
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Letzte Bauarbeiten an Autobahntunneln

An den Autobahntunneln bei Meschede fließt der Verkehr ab 9 Uhr einspurig

Veröffentlicht: Dienstag, 17.03.2026 23:00

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Heute beginnen an der Autobahn A 46 bei Meschede die letzten Arbeiten an den beiden Autobahntunneln Olpe und Hemberg. Sie bilden den Schlusspunkt von umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, so die  Autobahn Westfalen. Sie will damit die sicherheitstechnische Modernisierung der A46-Tunnel Olpe und Hemberg zwischen Wennemen und Freienohl abschließen. Die ausstehenden Tiefbau- und Kabelarbeiten konnten im Winter aufgrund der gefrorenen Böden teilweise nicht erledigt werden, heißt es.

Von heute an bis zum Monatsende wird an beiden Tunneln nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

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Baubeginn für den Vormittag angekündigt

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Los geht es heute um 9 Uhr, so die Ankündigung. In Fahrtrichtung Brilon wird auf einem deutlich kürzeren Abschnitt vor dem Tunnel Hemberg gearbeitet als in Fahrtrichtung Hamm. Sobald die  Arbeiten an den Schutzplanken abgeschlossen sind, wird in dieser Fahrtrichtung die zweite Fahrspur wieder freigegeben, so die Autobahn Westfalen. Für die Zeit der Arbeiten wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Baustellen auf 80 km/h begrenzt.

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Gut 2 Jahre Bauzeit

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Seit gut zwei Jahren sind an den A46-Tunneln Olpe und Hemberg zwischen den Anschlussstellen Wennemen und Freienohl umfassende Modernisierungsarbeiten gelaufen. Die Autobahn Westfalen hat dort u.a. die Technik, das Licht und die Sperrschranken erneuert.

Neben dem Brandschutz wurde die Beleuchtung auf adaptive LED-Technologie umgestellt sowie Kabel und Schaltanlagen, die Messtechnik und Wechselverkehrszeichen erneuert.

„Durch die adaptive Beleuchtungstechnik merken wir beim Hineinfahren in die Tunnel einen geringeren Helligkeitsunterschied. Das macht es angenehmer und sicherer“, so der Projektverantwortliche der Autobahn Westfalen. 

Außerdem sind die Tunnel mit Sperrschranken, neuen Lautsprechern und digitalem Funk ausgestattet und Kameras installiert worden. Über die Kameras hat die Tunnelleitzentrale im Notfall Einblick in den Tunnel. Am Tunnel Olpe wurde eine Regenwasserbehandlungsanlage zu einem Havariebecken umgebaut. Hier werden bei Unfällen oder Bränden Öl, Löschwasser und andere Flüssigkeiten aufgefangen, damit sie nicht ins Grundwasser oder den Wasserschutzbereich Ruhr gelangen. Zudem wurden eine Pumpenanlage und die Steuerung am Betriebsgebäude erneuert.

Während der Bauzeit kam es immer wieder zu Behinderungen und Sperrungen auf dem Autobahnabschnitt. 

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