
Im April wird in NRW ein neuer Landtag gewählt. Vergangene Woche hat auch die FDP im Hochsauerlandkreis ihre Kandidaten für die Landtagswahl 2027 nominiert. Auf einem außerordentlichen Kreisparteitag mit anschließender Kreiswahlversammlung wählten die Mitglieder am Donnerstagabend in Meschede Daniel Wagner für den Wahlkreis 124 (Hochsauerlandkreis I) und Louis Paffe für den Wahlkreis 125 (Hochsauerlandkreis II). Beide erhielten große Mehrheiten.
Das sind die politischen Ziel der Kandidaten:
Louis Paffe will im Wahlkampf vor allem an die Förderpolitik des Landes heran. „Ich will Landtagskandidat werden, weil im Sauerland nicht Düsseldorf entscheiden sollte, was vor Ort gebraucht wird", sagte er nach seiner Nominierung. „Wir müssen den Förderdschungel radikal lichten und den Kommunen das Geld direkt geben, statt sie von einem Förderantrag zum nächsten zu schicken." In der Schulpolitik wirbt Paffe für den Erhalt der vielfältigen Schullandschaft im Sauerland: „Ich möchte keine Einheitsschule für alle." Wichtig ist ihm außerdem, dass die Region Industriestandort bleibt. Die Unternehmen bräuchten dafür bezahlbare Energie, weniger Bürokratie und wieder mehr Freiheit zum Wirtschaften.
Daniel Wagner dankte für die Nominierung. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und auf den Wahlkampf“, erklärte er. „Ich will mich vor allem für drei Dinge einsetzen: beste Bildung, eine Digitalisierung, die den Menschen das Leben tatsächlich erleichtert, und Kommunen, die finanziell wieder Luft zum Atmen haben.“ Dazu gehören für ihn auch der Abbau von Bürokratie und einfachere Förderverfahren.
Kreisvorsitzender Enrico Eppner zeigte sich nach den Wahlen zufrieden: „Mit Daniel Wagner und Louis Paffe haben wir zwei starke Kandidaten, die für unterschiedliche Regionen des Hochsauerlandes stehen und zugleich eine klare liberale Haltung verbindet. Wir sind hochmotiviert und bereit für einen engagierten Wahlkampf."
NRW-Spitzenkandidat der SPD Jochen Ott besucht Marsberger Feuerwehr
Der NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027 und Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Jochen Ott besucht die nordrhein-westfälischen Waldbrandgebiete. Heute ist Marsberg dran. Dort kämpften Mitte August zeitweise bis zu 500 Feuerwehrleute in Helminghausen gegen einen Waldbrand. Jochen Ott will sich heute Mittag u.a. mit Rettungskräften und örtlichen Politikerinnen und Politikern auszutauschen und ihnen für ihren Einsatz zu danken. Beim Ortstermin am Feuerwehrhaus in Padberg sind auch Matthias Koch, Bürgermeister von Marsberg, Dirk Wiese, SPD-Bundestagsabgeordneter im Hochsauerlandkreis und Frank Neuhaus und Hubertus Weber, Direktkandidaten für die Landtagswahl 2027, dabei.