
Schwerpunkt der Prozesse am Landgericht Arnsberg waren Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, vor allem gegen Kinder und Jugendliche. Darunter fallen sexuelle Übergriffe, Nötigungen, Vergewaltigungen oder Missbrauch gegen den Willen einer Person. Auch Kinderpornographie gehört dazu. Den zweiten Schwerpunkt haben Verhandlungen wegen Drogendelikten gebildet.
Das Landgericht Arnsberg hat 2025 in erster Instanz ähnlich viele Strafverfahren verhandelt wie in den Vorjahren, zeigt die Jahresbilanz. In den Großen Strafkammern gab es 65 Verfahren – fast genauso viele wie 2024 und 2023.
Weniger Berufungsverfahren
Die Berufungsverfahren gegen Urteile der Amtsgerichte sind weiter rückläufig. 2025 wurden 157 Fälle verhandelt, deutlich weniger als 2024 und 2023. Neu eingegangen sind 173 Verfahren, ebenfalls ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren.
Im Zivilbereich sinken die Eingangszahlen der erstinstanzlichen Verfahren. Bis Dezember 2025 gingen 1281 neue Fälle ein, deutlich weniger als 2024.