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Landgericht Arnsberg braucht juristischen Nachwuchs
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Landgericht Arnsberg braucht juristischen Nachwuchs

Junge Juristen aufs Land zu holen, bleibt eine Herausforderung

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 05:00

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Wie viele andere Gerichte mit Flächenbezirk steht das Landgericht Arnsberg vor der Herausforderung, qualifizierten juristischen Nachwuchs für eine Tätigkeit außerhalb der großen Ballungsräume zu gewinnen. Aktuell hat das Gericht bezirksweit 109 Richterinnen und Richtern, 50 von ihnen arbeiten Landgericht, die anderen an den Amtsgerichten. Es wird erwartet, dass in den kommenden Jahren zahlreiche Mitarbeiter in den Ruhestand wechseln. Konkrete Zahlen können derzeit nicht benannt werden, da in vielen Fällen Verlängerungsoptionen bestehen und individuelle Entscheidungen noch ausstehen, so das Gericht. Ziel sei es, auch künftig eine leistungsfähige und bürgernahe Rechtspflege sicherzustellen.

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Viele Angebote für Nachwuchsjuristen

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Um frühzeitig Interesse für eine Tätigkeit am Landgericht Arnsberg zu wecken, werden zahlreiche Aktivitäten angeboten. Dazu zählen insbesondere die Durchführung der praktischen Studienzeit für jährlich über 60 Studierende der Rechtswissenschaften, Perspektivgespräche mit Referendarinnen und Referendaren, die gezielte Gewinnung engagierter wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Veranstaltung „Wege in die Justiz“ in Zusammenarbeit mit dem Landgericht Bochum. Ein sogenanntes Examenstutorial am Landgericht Arnsberg, begleitet von BGH-Richterinnen und -Richtern sowie Professorinnen und Professoren der Rechtswissenschaften, holt jedes Jahr aufs Neue gut ausgebildete Nachwuchsjuristinnen und -juristen in den Bezirk.

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Neue Kollegen werden begleitet

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Die neuen Kollegen werden intensiv begleitet. Dazu gehören auch die den Berufseinstieg begleitenden Proberichterstaffeln. Eine enge Betreuung junger Richterinnen und Richter vor Ort erfolgt durch Proberichtersprecherinnen und -sprecher sowie erfahrene Mentorinnen und Mentoren. Das diene nicht nur der Information über berufliche Perspektiven, sondern auch der nachhaltigen Bindung qualifizierter Nachwuchskräfte an die Justiz im Bezirk, so das Landgericht.

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