Kunstwerk für Alt-Arnsberg

Das Kunstwerk "map" ist in der Nacht auf dem Kreisverkehr am Brückenplatz aufgebaut worden - 4 Stunden später als angekündigt.

Erst gegen Mitternacht war das Objekt aufgebaut. Rund 60 Schaulustige verfolgten die Aktion und applaudierten zum Abschluss. Das Kunstwerk hat 30.000 Euro gekostet. Das Geld wurde von einem Sponsor aus der Region bezahlt, der ungenannt bleiben möchte. Das Kunstwerk „Maps“ wurden von einer Jury aus externen Experten sowie Mitgliedern des städtischen Kulturausschusses einstimmig ausgewählt. Es stammt vom Künstler Aram Bartholl, der als freier Künstler in Berlin lebt. Die Idee zum Kunstwerk „Google-Pin“ gibt es schon seit 2006; es wurde schon in verschiedenen Städten gezeigt; zuletzt war es in San Francisco zu sehen. Das Kunstwerk ist rund 6 Meter hoch und aus rot lackiertem Edelstahl in einer niederländischen Firma gefertigt worden; es wird mit Bodenstrahlern beleuchtet. Für die Platzierung des Kunstwerkes in Arnsberg ist es sowohl in der Größe als auch in der Ausrichtung auf dem Sockel im Kreisverkehr genau auf den Standort in Arnsberg angepasst worden.

Seit Bekanntwerden der Idee des Kunstwerkes für den Kreisel ist – vor allem in den sozialen Medien – heftig und intensiv darüber diskutiert worden. Viele finden, das Geld hätte lieber für Sinnvolleres ausgegeben werden sollen. 

Zum Start des Kunstsommers kommt der Künstler Aram Bartholl am Samstag, 17. August, nochmal nach Arnsberg zu einer Künstlerführung am Kunstwerk „Map“.

 

 

© radio sauerland

Kreisverkehr Arnsberg

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