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Kosten für Pflege für viele unbezahlbar
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Auszeit für pflegende Angehörige: Verhinderungspflege
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Kosten für Pflege für viele unbezahlbar

Im Hochsauerlandkreis sind immer mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen, um ihre Pflegekosten bezahlen zu können

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Immer mehr Menschen im Hochsauerlandkreis sind bei Pflegekosten auf Sozialhilfe angewiesen: 2025 haben rund 1.500 Menschen im Kreis Hilfe zur Pflege bekommen. Das sind etwas mehr als im Vorjahr. Landesweit stieg die Zahl in Nordrhein-Westfalen auf rund 109.000 Betroffene.

Die meisten Betroffenen leben im Pflegeheim

Die Zahl der Menschen mit sogenannter Hilfe zur Pflege ist im Hochsauerlandkreis weiter gestiegen. Nach aktuellen Zahlen von IT.NRW bekamen 2025 im HSK 1.535 Menschen diese Sozialleistung. Im Jahr davor waren es 1.495. Die Hilfe greift dann, wenn pflegebedürftige Menschen die Kosten für notwendige Pflege trotz Pflegeversicherung und eigener Mittel nicht selbst tragen können.

Der größte Teil der Betroffenen im Hochsauerlandkreis lebte in Einrichtungen wie Pflegeheimen. Hier wurden 2025 rund 1.440 Menschen gezählt. Außerhalb von Einrichtungen, also zum Beispiel bei Pflege zu Hause, erhielten rund 95 Menschen Hilfe zur Pflege.

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Zahlen aus NRW

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Auch landesweit zeigt sich derselbe Trend. In Nordrhein-Westfalen bekamen 2025 rund 109.000 Menschen Hilfe zur Pflege - etwa fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit ist die Zahl laut IT.NRW das dritte Jahr in Folge gestiegen. Rund 83 Prozent der Leistungsbeziehenden lebten in Einrichtungen. Das waren landesweit gut 91.000 Menschen. Außerhalb von Einrichtungen wurden rund 18.300 Personen unterstützt.

Die häufigste Hilfe außerhalb von Einrichtungen war in NRW das Pflegegeld für die häusliche Betreuung, meist durch Angehörige. Diese Leistung erhielten landesweit rund 10.300 Menschen. Hinzu kamen rund 9.600 Personen mit häuslicher Pflegehilfe, etwa durch ambulante Pflegedienste.

Zwei Drittel der Menschen mit Hilfe zur Pflege in Nordrhein-Westfalen waren Frauen. Ihr Durchschnittsalter lag mit 83 Jahren deutlich über dem der Männer, die im Schnitt 74 Jahre alt waren. Insgesamt waren die Leistungsbeziehenden im Land im Durchschnitt 80 Jahre alt.

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