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Kommunale Fahrzeuge mit Biodiesel unterwegs
© Stadt Arnsberg
Fahrzeuge der Technischen Dienste der Stadt Arnsberg fahren jetzt mit Bio-Diesel: Thomas Gottwald, Nick-Luka Pazdzierny, Marco van Putten, Andreas Grote, Vertriebsleiter Fa. Grüne Energie und Tankwagenfahrer Stefan Blome freuen sich über die gelungene Umstellung eines Teils der Fahrzeuge der Technischen Dienste auf den biologischen Kraftstoff HVO 100.
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Kommunale Fahrzeuge mit Biodiesel unterwegs

Arnsberg und Eslohe setzen auf „Fritten-Diesel“

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 07:37

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Im Hochsauerlandkreis gewinnt der nachhaltige Biodiesel HVO100 zunehmend an Bedeutung. Der Kraftstoff aus hydrierten Pflanzenölen und Altspeisefetten kann den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu fossilem Diesel um bis zu 90 Prozent senken. Tankstellen dafür gibt es dafür allerdings kaum. Deshalb wird der umweltfreundliche Treibstoff erstmal bei Kommunen eingesetzt. Bei den Technischen Diensten der Stadt Arnsberg sei im Juni eine Testphase von HVO100 erfolgreich abgeschlossen worden, so die Stadt. Künftig sollen unter anderem Fahrzeuge der Abfallwirtschaft und Kehrmaschinen mit dem biologischen Diesel betankt werden. Nach Angaben der Stadt verursacht die Umstellung jährliche Mehrkosten von rund 5.000 Euro, reduziert aber die CO₂-Belastung deutlich. Auch die Feinstaubbelastung ist bei Biodiesel geringer als bei fossilem Diesel.

HVO100 gilt als sauberer verbrennender Ersatz für fossilen Diesel und kann laut Kommunen ohne großen technischen Aufwand eingesetzt werden. In Arnsberg ist dafür die Tanklogistik bereits angepasst, in Eslohe könnte die Umstellung direkt über den vorhandenen Bauhoftank erfolgen.

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Bauausschuss Eslohe empfiehlt Umstellung auf Biodiesel

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Auch in Eslohe soll der Bauhof künftig mit HVO100 statt mit herkömmlichem Diesel fahren. Der Bauausschuss hat gestern Abend die Umstellung der Fahrzeuge empfohlen. Jetzt muss der Gemeinderat noch zustimmen. Technische Änderungen an Motoren oder Tankanlage sind für die Umstellung nicht nötig. Die Mehrkosten liegen laut Berechnung der Esloher Gemeindeverwaltung bei rund 1.875 Euro pro Jahr bei einem Verbrauch von etwa 12.500 Litern.

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