Anzeige
Komasaufen im Sauerland weiter rückläufig
© SGV-Neheim
Corona-Partys am Wanderheim des SGV Neheim
Teilen:

Komasaufen im Sauerland weiter rückläufig

Die Zahl der unter 20-jährigen, die sich besinnungslos trinkt, ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.11.2025 09:10

Anzeige

Die Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen im Hochsauerlandkreis sind weiter rückläufig. Im vergangenen Jahr sind bei uns 30 Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus vollstationär behandelt worden. Das zeigt die heute von IT.NRW veröffentlichte Statistik. Das sind ein Viertel weniger, als im Jahr 2023. 2 Jugendliche waren unter 15 Jahre alt. Das ist ein Rückgang von 67 Prozent.

Seit 2018 ist die Zahl der Jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder, die wegen zu viel Alkohol im Krankenhaus landen, stetig zurückgegangen. 2018 hatten sich im Hochsauerlandkreis noch 116 Jugendliche ins Koma gesoffen.

Nachbarkreise Soest und MK landesweit mit hohem Anteil an Alkoholvergiftungen

NRW-weit hat es im vergangenen Jahr 1.799 Behandlungsfälle gegeben.

Der Anteil der aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung vollstationär behandelten 10- bis unter 20-jährigen Patientinnen und Patienten an der gleichaltrigen Bevölkerung lag im Jahr 2024 in Hamm mit 228 je 100.000 Einwohner am höchsten, gefolgt vom Kreis Soest mit 217 und dem Märkischen Kreis mit 171. Die niedrigsten Anteile ermittelte das Statistische Landesamt für Köln mit 48, den Kreis Gütersloh mit 49 und den Rhein-Erft-Kreis mit 59 je

Einwohner.

Anzeige
Anzeige
Anzeige