Anzeige
Klimaschutzpreis für 3 Initiativen
© Stadt Winterberg
Die Stadt Winterberg hat drei vorbildliche Umwelt- und Klimaschutzprojekte ausgezeichnet.
Teilen:

Klimaschutzpreis für 3 Initiativen

In Winterberg gibt es Geld für "Kippenfänger", eine Blumenwiese und ein Insektenprojekt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.11.2025 15:13

Anzeige

Winterberg hat drei lokale Initiativen für ihr Engagement im Klima- und Umweltschutz geehrt. Beim Westenergie Klimaschutzpreis gingen insgesamt 1.000 Euro an Projekte, die der Allgemeinheit zugutekommen.  Alle drei Gewinner haben nachhaltige Lösungen entwickelt, die direkt im Stadtgebiet wirken und von vielen Menschen im Alltag wahrgenommen werden, so die Stadt Winterberg.

Anzeige

Die Preisträger

Anzeige

Die Initiative „Klima Zukunft" des Seniorenbeirates belegt mit ihren „Kippenfängern" den ersten Platz. Das Projekt klingt zunächst einfach, es geht aber um ein echtes Problem: Millionen von Zigarettenstummeln landen täglich auf Gehwegen und Plätzen und versickern irgendwann im Grundwasser. Mitglieder des Seniorenbeirates haben aus alten Safttüten Aschenbecher-Ersatze gebastelt, mit hilfreichen Tipps zum Umweltschutz versehen und überall in Winterberg verteilt. Statt Müll zu produzieren, wird hier Abfall sinnvoll wiederverwendet. Das überzeugte die Jury: 500 Euro Preisgeld gingen an die Initiative.

Den zweiten Platz holte sich der SC Neuastenberg-Langewiese. Der Verein hat ein ungenutztes Fußballfeld in eine bunte Blumenwiese umgewandelt. Das erfüllt einen wichtigen ökologischen Zweck: Blumenwiesen binden CO₂, sind Lebensraum für Insekten und tragen zu mehr Biodiversität bei. Für die beeindruckende Größe des Geländes, das der Verein aufgewertet hat, gab's 300 Euro.

Der Heimat- und Verkehrsverein Siedlinghausen hat dort den Escheplatz völlig neu gestaltet. Aus einer kaum genutzten Fläche wurde eine „Insekteninsel". Mit durchdachter Blühfolge über das ganze Jahr hinweg haben die Verantwortlichen dafür gesorgt, dass Insekten und Vögel immer etwas finden. Der Platz liegt direkt im Dorfzentrum. 200 Euro gab es von der Jury.

Anzeige

Projekte sind sichtbar

Anzeige

Kim Peis, die Klimamanagerin der Stadt: „Was mich hier am meisten freut ist, dass die Projekte wirklich sichtbar sind. Diese Initiativen passieren nicht im Verborgenen, sie sind Teil unseres Stadtbildes. Das motiviert andere Menschen auch, etwas zu tun." Sie weist auch darauf hin, dass die Stadt zusätzlich zu den Preisgeldern allen drei Gewinnern Baumpatenschaften geschenkt hat – ein symbolischer Akt für langfristiges Denken. 

Der Westenergie Klimaschutzpreis existiert, um genau solches Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen, heißt es. Es gehe darum, Winterbergerinnen und Winterberger für einen bewussten Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren – und ihnen zu zeigen: Klimaschutz ist nicht abstrakt, er findet hier statt, in unserem Ort, von Menschen aus unserer Gemeinschaft.

Anzeige
Anzeige
Anzeige