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Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst ist umgezogen
© Alexianer Klinikum Hochsauerland, R. Bornkeßel
Eröffneten gemeinsam die Kinderärztliche Bereitschaftspraxis der KVWL im Karolinen-Hospital (von links nach rechts): Dr. Alexander Ranft, Ärztlicher Direktor Alexianer Klinikum Hochsauerland und Chefarzt der Klinik für Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, Dr. Frank Koslowski, Stv. Leiter der KVWL-Bezirksstelle Arnsberg, Dr. Silvia Rummel, Notdienstbeauftragte für Kinderheilkunde der Bereitschaftspraxis, Kerstin Niklas, koordinierende MFA der Bereitschaftspraxis, Dr. Bartholomäus Urgatz, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendmedizin im Alexianer Klinikum Hochsauerland.
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Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst ist umgezogen

Der Kinderärztliche Bereitschaftsdienst ist ab sofort im Karolinen-Hospital des Klinikums Hochsauerland in Hüsten untergebracht

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Nur wenige Meter Umweg, aber ein deutlich kürzerer Weg zur richtigen Behandlung: Seit Mittwoch ist der Kinderärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Arnsberg nicht mehr im Nebengebäude untergebracht, sondern direkt im Karolinen-Hospital des Alexianer Klinikums Hochsauerland in Hüsten. Dort werden junge Patientinnen und Patienten mit akuten Beschwerden aus Arnsberg und Umgebung jetzt versorgt. Das haben die KVWL und das Klinikum in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt.

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Gelbe Linie weist den Weg - ein Anruf vorab spart Zeit

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Damit niemand suchen muss, ist der Weg vom Haupteingang zur Bereitschaftspraxis mit einer gelben Linie und magentafarbenen Pfeilen gekennzeichnet. Wer Zeit und Wege sparen will, sollte sich vorher an den Patientenservice 116 117 der KVWL wenden.

In den neu eingerichteten Räumen sind weiterhin die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Ansprechpartner für Akutfälle, wenn die örtlichen Praxen geschlossen sind. Dr. med. Hans-Heiner Decker, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Arnsberg, sieht darin einen klaren Vorteil: „Die ambulante Versorgung durch die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte der Bereitschaftspraxis und die weiterführenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Kinderklinik greifen so Hand in Hand - das kommt in erster Linie den jungen Patienten zugute.“ Die Mitarbeitenden vor Ort entscheiden, ob eine Behandlung ambulant in der Bereitschaftspraxis, ambulant in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit erweiterter Diagnostik oder stationär nötig ist.

Dr. med. Bartholomäus Urgatz, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendmedizin, ergänzt: „Eltern erhalten an einer Anlaufstelle Zugang zu unterschiedlichen Versorgungsangeboten. Das kann dazu beitragen, Unsicherheiten, Wege und Wartezeiten zu reduzieren.“

Wichtig bleibt der erste Schritt vor dem Besuch: Unter der 116 117 nimmt medizinisch geschultes Personal eine Ersteinschätzung vor und sagt, wie dringend eine Untersuchung ist. „In vielen Fällen kann der Besuch durch ein Gespräch mit einem Arzt per Videotelefonie ersetzt werden, das entlastet auch die Notaufnahme“, so Decker. Die Mitarbeitenden koordinieren die Videosprechstunde und schicken den Zugangslink per SMS oder E-Mail. Auch über die 116 117-App ist der Service erreichbar.

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Das sollten Eltern wissen:

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  • Typische Fälle für den Bereitschaftsdienst: Erkältungen, grippale Infekte mit Fieber und Schmerzen, Infektionen von Hals, Nase und Ohren, Magen-Darm-Infekte mit Brechdurchfall, akute Bauchschmerzen, Migräne oder Hexenschuss.
  • Lebensbedrohlicher Notfall: sofort die Rettungsleitstelle unter der 112 anrufen - nicht die Bereitschaftspraxis.
  • Videosprechstunde: nur bei geeignetem Beschwerdebild möglich; nötig sind Zugangslink, Kamera- und Mikrofon-Freigabe im Browser sowie die Krankenversichertenkarte.
  • Adresse und Infos: Karolinen-Hospital, Stolte Ley 11, 59759 Arnsberg-Hüsten; Öffnungszeiten und weitere Bereitschaftsdienste unter www.kvwl.de/116117.
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