
Im Hochsauerlandkreis haben im Schuljahr 2025/26 36,3 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler eine Zuwanderungsgeschichte gehabt. Damit liegt der HSK weit unter dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen von 47,4 Prozent - das ist ein leichter Anstieg von 0,3 Prozent. Insbesondere die Fluchtbewegungen im Zeitraum 2015 bis 2018 sowie seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 haben die Zusammensetzung der Schülerschaft mit Zuwanderungsgeschichte in den unterschiedlichen Schulformen und Altersgruppen beeinflusst, ordnet das statistische Landesamt IT.NRW die Zahlen ein.
Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen haben an den Grundschulen die höchsten Anteile
An Grundschulen verzeichneten im Schuljahr 2025/26 unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen Gelsenkirchen mit 65,5 %, Duisburg mit 65,3 % und Hagen mit 64,9 % die höchsten Anteile an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Die niedrigsten Anteile wiesen die Kreise Coesfeld mit 26,0 %, Borken mit 29,9 % und Olpe mit 31,7 % auf.