
Helfen, wenn jede Sekunde zählt: Dazu sind 1.058 ehrenamtliche Mobile Retter im Hochsauerlandkreis bereit. Damit es noch mehr werden, hat die Kreisverwaltung jetzt vom Kreistag den Auftrag bekommen, ein entsprechendes Marketing-Konzept zu erarbeiten. Dafür werden 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Den Antrag hat die CDU-Kreistagsfraktion gestellt. "Wir wollen mit einer zweiten Kampagne weitere Interessenten werben und neue Gruppen erschließen: Mitarbeiter aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, sonstigen medizinischen Einrichtungen etc", so die CDU. Dafür brauche es zum einen eine gezielte Kampagne, die die Einrichtungen erreicht, und zum anderen eine größere Öffentlichkeit. Ziel der Kampagne soll bestenfalls sein, den Anteil der Mobilen Retter auf 1 % der Kreisbevölkerung zu steigern.
Seit 2019 gibt es Mobile Retter im Hochsauerlandkreis
Seit Oktober 2019 engagieren im Hochsauerland Freiwillige als Mobile Retter. Mittlerweile sind es rund 1.060. Sie kommen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zum Einsatz. In diesem Fall schickt die Leitstelle nicht nur Rettungswagen und Notarzt los, sondern ortet über die GPS-Komponente im Smartphone in der Nähe befindliche Mobile Retter. Mobiler Retter kann dabei jeder werden, der eine gewisse medizinische Vorbildung hat (z.B. Feuerwehr leute, Angehörige von Hilfsorganisationen, Ärzte, Pflegepersonal, …), ein kurzes Mobile Retter-Training absolviert und sich registriert. Die Mobilen Retter sind im Schnitt in 3:47 Minuten am Einsatzort und haben über 1.100 Einsätze im Hochsauerlandkreis absolviert.
Das nächste Training für Mobile Retter(Erst- und Wiederholungseinweisung läuft am 24. April beim DRK in Meschede.