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Jugend in Sundern
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Jugend in Sundern

In Sundern diskutieren Jugendliche, Lehrer und Politiker über die Shell Jugendstudie und darüber, wie junge Leute in Sundern eine Perspektive bekommen.

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Wie ticken Jugendliche in Sundern – und was bedeutet das für die Zukunft der Stadt? Darum geht es heute Abend (14.10.26) bei einer Veranstaltung von Volkshochschule Arnsberg/Sundern und Stadt Sundern. Ausgangspunkt dafür ist die Shell Jugendstudie.

Mitautor Prof. Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld stellt zunächst die zentralen Ergebnisse der Jugendstudie vor. Danach soll es darum gehen, was sich daraus für die Situation vor Ort in Sundern ableiten lässt. Was braucht die Stadt, damit junge Leute eine Perspektive vor Ort sehen? "Dabei reicht es nicht, nur zu fragen, was Jugendliche von ihrer Stadt erwarten. Wir müssen genauso darüber diskutieren, wie echte Beteiligung aussehen kann und wo junge Menschen selbst Verantwortung übernehmen können“, sagt Bürgermeisterin Dr. Jaqueline Bila. Ein gutes Beispiel dafür soll das neue Haus der Jugend in Sundern sein. Anna Steiner, Leiterin des Fachbereichs Jugend und Familie bei der Stadt verweist darauf, dass gerade das neue Haus der Jugend vor diesem Hintergrund bewusst nicht nur für, sondern auch mit den Jugendlichen gestaltet werden soll, um auf diese Weise Beteiligung zu ermöglichen.

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Jugend in Sundern
© VHS Arnsberg/Sundern
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Shell Jugendstudie

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Die Shell Jugendstudie hat gezeigt, dass die junge Generation mit erheblichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert ist. Fragen sozialer Gerechtigkeit, Bildungschancen, Klimawandel und wirtschaftlicher Sicherheit beschäftigen viele junge Menschen. Zugleich interessieren sich Jugendliche stärker für politische und gesellschaftliche Entwicklungen, als ihnen häufig zugeschrieben wird.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Herrn Prof. Albert ein anerkannter Experte nach Sundern kommt und dazu beiträgt, die Erkenntnisse einer deutschlandweit durchgeführten Studie auf Sundern herunterzubrechen“, so Dr. Tobias Schulte, Leitung der vhs Arnsberg/Sundern.

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Konsequenzen für Politik, Vereine und die Gesellschaft

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Auf dem Podium soll vor allem diskutiert werden, welche Konsequenzen sich für Politik, Verwaltung, Bildung, Vereine und Zivilgesellschaft aus der Studie ergeben. Auf dem Podium sitzen neben Prof. Albert, Bürgermeisterin Jacqueline Bila, Martin Barthel (Rektor des Gymnasiums Sundern), 2 Schüler der Schülervertretung des Gymnasiums, Lina Harnischmacher vom Jugendbüro Sundern und Lars Dünnebacke, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt Sundern.

Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich nicht nur an Jugendliche, sondern an alle, die die Zukunft Sunderns mitgestalten: Eltern, Lehrkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, Vereinen, Jugendarbeit, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, so die Stadt. Los geht es um 18.30 Uhr in der Realschule Sundern.

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