
Der Januar 2026 brachte im Sauerland echten Winter zurück. Nach Jahren mit milden Temperaturen war es diesmal deutlich kälter, besonders nahe der hessischen Grenze, so das Wetterportal Sauerland in seiner Januarbilanz. In den Tälern gab es sogar Frost wie zuletzt in den 60er-Jahren. Auf dem Kahlen Asten war es etwas milder als früher, aber trotzdem lag dort fast durchgehend Schnee – bis zu 46 Zentimeter hoch. Insgesamt zählte man in Menden und Iserlohn fünf Schneetage, sonst meist 14 bis 21. Der Monat blieb trocken, nur am 3. Januar fiel viel Schnee, Regen gab es kaum. Besonders kalt war es am 11. Januar mit bis zu minus 22 Grad im Wittgensteiner Land. Eisregen und das Tief „ELA“ sorgten für Unterrichtsausfall an den Schulen. Nach einer kurzen Tauwetterphase folgte eine sonnige Woche mit kalten Nächten. Insgesamt war der Januar sonniger als üblich und der winterlichste seit fünf Jahren. Der Vergleich zeigt: Das Klima hat sich spürbar verändert, doch der Januar 2026 erinnerte an frühere Zeiten, so das Wetterportal Sauerland.
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