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Irans Außenminister Abbas Araghtschi
© Hadi Mizban/AP/dpa
Laut Irans Außenminister Abbas Araghtschi gibt es derzeit keine Pläne für Treffen mit US-Vertretern. (Archivbild)
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Irans Außenminister: Keine Notwendigkeit für USA-Treffen

Ein Schreiben aus Washington sorgt für Bewegung. Die US-Regierung sondiert Verhandlungen mit dem Iran. Außenminister Araghtschi warnt jedoch vor Täuschungsversuchen.

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Iran-Krieg

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Teheran/Berlin (dpa) - Die iranische Führung plant laut Außenminister Abbas Araghtschi derzeit kein Treffen mit US-Vertretern. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, unter den gegenwärtigen Umständen gebe es dafür keine Notwendigkeit. Die Bedingungen des Irans seien klar und die Beratungen mit Vermittlern dauerten an. 

Araghtschi bestätigte, dass die Führung in Teheran ein Schreiben von US-Vizepräsident JD Vance geprüft hat. Er bezeichnete den Versuch, die Tür für einen Dialog und ein umfassenderes Verständnis zu öffnen, als positiven Schritt. Sollte es aber das Ziel Washingtons sein, Zwietracht zu säen, wäre dies ein weiterer Fehler.

Nach Informationen des «Wall Street Journal» sondiert Vance mit dem Schreiben an Mohsen Resai, den Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Möglichkeiten für Verhandlungen.

Laut der Zeitung will die US-Regierung prüfen, ob sich geplante Militärschläge gegen den Iran diplomatisch abwenden lassen. Das US-Portal «Axios» berichtete unter Berufung auf einen Regierungsbeamten, dass Vance die Einbeziehung des iranischen Atomprogramms zur Bedingung für Verhandlungen macht.

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© dpa-infocom, dpa:261031-930-923067/1
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