Internationale Lehrkräfte an Schulen im Sauerland

Im Bereich der Bezirksregierung Arnsberg unterrichten im kommenden Schuljahr auch wieder internationale Lehrerinnen und Lehrer. NRWs Schulministerin Feller begrüßte sie jetzt offiziell.

© Bezirksregierung Arnsberg

Wenn kommende Woche das neue Schuljahr im Sauerland beginnt, starten auch viele Lehrerinnen und Lehrer mit einer neuen Arbeit. Einige von ihnen kommen aus dem Ausland. Im Rahmen des NRW-Programms „ILF-Internationale Lehrkräfte Fördern" haben 17 Lehrkräfte jetzt einen Anstellungsvertrag im Bereich der Bezirksregierung Arnsberg erhalten. Dabei war auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung, Dorothee Feller vor Ort.

"Beitrag zur Integration"

„Nordrhein-Westfalen ist ein internationales, weltoffenes Land. Dazu gehört, dass wir internationalen Lehrkräften die Möglichkeit geben, sich bei der einer der wichtigsten Aufgaben des Staates, der Ausbildung junger Menschen, zu beteiligen. ILF ist dabei eine wichtige Komponente und trägt zur Integration auf vielen Ebenen bei. Ich danke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie bei diesem Programm mitmachen und wünsche, dass sie es erfolgreich absolvieren werden. Wir freuen uns, dass sie da sind", so Feller bei der Vertragsübergabe bei der Bezirksregierung Arnsberg.

Einsatz in Mangefächern

Insgesamt werden im ILF-Programm zurzeit durch die Bezirksregierung Arnsberg 57 internationale Lehrkräfte qualifiziert. Alle verfügen über ein abgeschlossenes Studium in ihren Herkunftsländern, besitzen eine mehrjährige Berufserfahrung sowie eine hohe Motivation, ihren Beruf an Schulen in NRW auszuüben. Sie tragen damit in nicht unwesentlichem Umfang gewinnbringend zur Unterrichtsversorgung an den Schulen im Regierungsbezirk bei.

Die Teilnehmenden werden als Teilzeitkräfte befristet auf maximal zwei Jahre in Mangelfächern wie Mathematik, Chemie, Physik, Informatik, Technik, Englisch, Kunst und Sport eingestellt. Sie unterrichten zwölf Stunden und nehmen darüber hinaus an Seminaren zur Methodik und Didaktik sowie am eigens entwickelten Kurs „Deutsch als berufliche Sprache“ am Dortmunder „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ teil.

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