Anzeige
Innenstadt soll schöner, grüner und barrierefreier werden
© Radio Sauerland
Teilen:

Innenstadt soll schöner, grüner und barrierefreier werden

Sundern will mit Fördergeldern die Innenstadt aufwerten

Veröffentlicht:

Anzeige

Sundern will sein Innenstadtkonzept überarbeiten, das ist heute auch Thema im Bauausschuss. Die Innenstadt soll ein neues Gesicht bekommen und die Erlebnis- und Aufenthaltsqualität soll steigen. Die Stadt plant dafür, die Projekte im Innenstadtkonzept InSEK 2030+ neu zu ordnen. Nach dem vorliegenden Beschlussvorschlag soll die Sanierung und Umnutzung des ehemaligen VHS-Gebäudes, der früheren Johannesschule, Vorrang erhalten. Sie soll an die Stelle des bisher vorgesehenen Bildungs- und Begegnungszentrums treten. Das sanierte Gebäude könnte als „Heinrich-Lübke-Forum“ öffentliche genutzt werden.

Zusätzlich sollen ein Hof- und Fassadenprogramm sowie ein Verfügungsfonds in das Konzept aufgenommen werden. Mit dem Fassadenprogramm könnten private Eigentümer bei der Aufwertung ihrer Gebäude und Grundstücke finanzielle Unterstützung bekommen. Der Verfügungsfonds soll gemeinsame Projekte öffentlicher und privater Akteure ermöglichen.

Passieren soll in Sundern etwas im Bereich der Fußgängerzone zwischen der St. Johanneskirche und dem südlichen Kreisverkehr. Auch der Levi-Klein-Platz, der Franz-Josef-Tigges-Platz, die ehemalige Johannesschule und die Röhr mit den angrenzenden Parkflächen soll aufgewertet werden. Auch der Abriss eines Hauses in der Fußgängerzone hängt davon ab, wie die Pläne für die Innenstadt konkret aussehen werden, heißt es aus Sundern.

Die Errichtung von Grün-, Wasser- und Freiflächen erhöhe die Aufenthaltsqualität und Sicherheit, während gleichzeitig Klimafolgeanpassung getätigt werden, heißt es aus der Verwaltung. Die Aufwertung und gleichzeitige Reduzierung von Barrieren der Plätze sowie des Heinrich-Lübke-Forums erweitern die sozialen und kulturellen Infrastrukturen der Stadt. Dies stärke den zwischenmenschlichen Zusammenhalt, Nachbarschaft und Identifikation der Bürgerschaft. Neue Parkplatzflächen stärkten den Fuß- und Radverkehr.

Das überarbeitete Konzept soll bis Ende Oktober bei der Bezirksregierung Arnsberg als Grundlage für die Städtebauförderung eingereicht werden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige