Anzeige
Infowanderung zu Windkraft in Grönebach
Teilen:

Infowanderung zu Windkraft in Grönebach

Die Arbeitsgruppe Windkraft will Interessierten zeigen, wo sich künftig in dem Ort Windräder drehen sollen.

Veröffentlicht: Samstag, 03.01.2026 05:00

Anzeige

„11 Windräder sind zu viel!“ – mit diesem Motto will die neu gegründete Arbeitsgruppe Windkraft Grönebach auf die landschaftlichen Veränderungen hinweisen, die durch die geplanten neuen Windräder auf den Winterberger Ortsteil zukommen. Die Arbeitsgruppe kritisiert außerdem, dass die Einwohner bisher nur wenige Informationen über die neuen Anlagen bekommen hätten. Um zu zeigen, wo die Windräder künftig stehen sollen und was das für die Grönebacher Landschaft bedeuten würde, lädt die Arbeitsgruppe am Sonntag ab 13 Uhr zu einer Infowanderung ein.

Anzeige

Massive Veränderungen befürchtet

Anzeige

Die Wanderung richtet sich nicht nur an die Grönebacher, sondern auch an interessierte Bürger aus den umliegenden Orte, insbesondere aus Hildfeld, Küstelberg, Elkeringhausen, Niedersfeld und Winterberg, heißt es. Die Arbeitsgruppe möchte dabei ihre bisherigen Erkenntnisse und Bedenken äußern und über die massiven Veränderungen, die die Windräder mit sich bringen würden, sprechen, um sich so direkt vor Ort ein besseres Bild machen zu können. Treffpunkt zur Wanderung ist am Sonntag um 13 Uhr die Wandertafel in der Grönebacher Dorfmitte. Von dort geht es auf die etwa fünf Kilometer lange moderat schwierige Strecke, für die geeignetes Schuhwerk empfohlen wird.

Anzeige

Elf Räder in drei Zonen

Anzeige

Die elf geplanten Windräder sollen auf drei unterschiedlichen Zonen („Wagenschmier/Böhl“, „Hillekopf“ und „Rimberg“) gebaut werden. Befürchtet werden neben Eingriffen in die Natur unter anderem auch Baubelastung, Infraschall, Wertverlust von Immobilien sowie Auswirkungen auf den Tourismus in dem Ort. "Es geht schlichtweg um die Zukunft von Grönebach, um eine attraktive Lebensqualität sowie letztendlich um eine weiterhin intakte Dorfgemeinschaft. Aber auch um gute Perspektiven für die Kinder und die Jugendlichen, die auch zukünftig in Grönebach wohnen wollen", heißt es von der Arbeitsgruppe. Sie lehnt die Windkraft nicht gänzlich ab, sondern möchte die Windräder möglichst auf eine Fläche reduzieren.

Anzeige
Anzeige
Anzeige