
Heute wird in den Gottesdiensten im Erzbistum Paderborn für die Arbeit der Caritas vor Ort gesammelt. Die zweite Caritas-Kollekte des Jahres steht unter dem Motto der aktuellen Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.“ Die Spenden unterstützen caritative Angebote und Hilfen in den örtlichen Gemeinden im Sauerland.
„Die Herausforderungen unserer Zeit – demografischer Wandel, soziale Ungerechtigkeiten, Krisen, Konflikte – meistern wir nicht im Gegeneinander oder Nebeneinander, sondern nur im echten Miteinander“, sagt Diözesan-Caritasdirektorin Esther van Bebber.
„Die Erfahrung der Älteren und neue Ideen der Jüngeren, Weitblick gepaart mit Energie, sich ergänzende Fähigkeiten von Jung und Alt lassen den Zusammenhalt in unserer Nachbarschaft wachsen.“
Begegnungsräume vor Ort
Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte verweist auf die Caritas vor Ort, die Begegnungsräume schaffe und Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen zusammenbringe. „So kann es Familien entlasten, wenn ältere Menschen Zeit mit Kindern verbringen oder junge Menschen erleben Selbstwirksamkeit und Wertschätzung, wenn sie sich, wie in Projekten der Smartphone-Sprechstunde von youngcaritas-Gruppen, engagieren, um älteren Menschen moderne Technologien nahezubringen“, so Nolte. „Neben dem Zusammenhalt der Generationen gehört auch und besonders die Sorge für Menschen am Rande der Gesellschaft zum Kern unseres Auftrags“, betont van Bebber.
Genutzt wird das gesammelte Geld besonders für Projekte, die das Zusammenleben prägen und Menschen ganz konkret unterstützten. Diese finanziellen Mittel ermöglichten häufig eine besondere Hilfestellung, die im Normalfall nicht möglich wäre. „Die Spenderinnen und Spender helfen damit unmittelbar vor Ort Menschen in schwierigen Lebenssituationen“, so Ralf Nolte.