
In Arnsberg wird ab heute das neue Schul- und Vereinsbad „Auf der Alm“ von Schulen und Vereinen genutzt. 11 Monate wurde gebaut, nun gibt es ein modernes 25-Meter-Becken, barrierefreien Zugang und ein mit innovativer Energietechnologie ausgestattetes Bad, so die Stadt. Das neue Bad ersetzt das veraltete Lehrschwimmbecken in der Sauerstraße.
Das Projekt wurde von der kommunalen Tochtergesellschaft Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH (NASS) umgesetzt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 8,5 Millionen Euro. Barrierefreiheit spielt im neuen Schul- und Vereinsbad eine zentrale Rolle. Der Zugang zum Gebäude kann auch von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen genutzt werden. Es gibt speziell ausgestattete Umkleideräume und barrierefreie Sanitäreinrichtungen.. Ein modernes Beckenliftsystem sowie eine breite Einstiegstreppe mit Handläufen sollen einen sicheren und bequemen Zugang zum Wasser bieten.
Schwimmbadboden ist flexibel einstellbar
Das Schwimmbecken hat einen höhenverstellbaren Hubboden. Die Wassertiefe kann damit je nach Nutzung individuell angepasst werden, beispielsweise für den Schwimmunterricht von Kindern, für Rehabilitationssport, für seniorengerechte Angebote oder Sportschwimmen. Das neue Bad ist zudem das erste Hallenbad in Deutschland, das mit einer zukunftsweisenden Kombination aus Wärmepumpe und sogenannten PVT-Hybridkollektoren betrieben wird, so die Stadt. Die Technologie vereint Photovoltaik (PV) und Solarthermie (T) in einem System. Während die Photovoltaikmodule umweltfreundlichen Strom erzeugen, wird durch die thermische Komponente gleichzeitig Wärme gewonnen. Die erzeugte Energie wird direkt für den Betrieb des Bades genutzt, sowohl zur Stromversorgung als auch zur Beheizung von Gebäude und Wasser. Betriebskosten und die CO₂-Emissionen würden dadurch reduziert. Eine Wärmepumpe ergänzt das Energiesystem.