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Immobilienmarkt: Wohnungen teurer, Häuser günstiger
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Immobilienmarkt: Wohnungen teurer, Häuser günstiger

Gebrauchte Einfamilienhäuser werden in mehreren Sauerländer Kommunen günstiger angeboten als im Vorjahr, die Preise für Eigentumswohnungen ziehen in vielen Orten spürbar an. Das geht aus einer Auswertung der LBS Nordwest auf Basis der empirca Preisdatenbank hervor.

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Im gesamten Hochsauerlandkreis lag der Durchschnittspreis für ein gebrauchtes Einfamilienhaus im ersten Halbjahr 2026 bei 289.000 Euro. Das ist ein Prozent weniger als im Vorjahr. Bei gebrauchten Reihenhäusern liegt der Median bei 246.000 Euro, hier steht im Jahresvergleich ein Plus von 12 Prozent. Eigentumswohnungen kosten durchschnittlich 2.150 Euro pro Quadratmeter und sind damit 8 Prozent teurer als im Vorjahr. Ein Blick auf die Sauerländer Kommunen zeigt, das die Stadt Arnsberg bei gebrauchten Einfamilienhäusern die teuerste Sauerländer Kommune ist. Hier liegt der Median bei 345.000 Euro. Dahinter folgen Eslohe mit 318.000 Euro, Meschede mit 317.000 Euro und Schmallenberg mit 305.000 Euro. Deutlich günstiger wird es dann im Ostkreis: Brilon liegt bei 245.000 Euro, Olsberg bei 232.000 Euro, Hallenberg bei 184.000 Euro und Marsberg bei 175.000 Euro.

Bei der Preisentwicklung zeigt sich kein einheitlicher Trend. In Schmallenberg stiegen die Preise für gebrauchte Einfamilienhäuser um 7 Prozent. In Arnsberg und Medebach blieb der Markt mit jeweils -1 Prozent weitgehend stabil. Rückgänge gab es dagegen in Sundern (-10 Prozent), Marsberg (-13 Prozent), Winterberg (-13 Prozent) und Olsberg (-19 Prozent).

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Winterberg bei Eigentumswohnungen an der Spitze

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Die Preise bei gebrauchten Eigentumswohnungen in den jeweiligen Sauerländer Kommunen unterscheiden sich deutlich. Hier ist Winterberg mit 2.700 Euro pro Quadratmeter der teuerste erfasste Standort im HSK. Das liegt klar über dem Kreisdurchschnitt von 2.150 Euro pro Quadratmeter. Es folgen Brilon mit 2.100 Euro, Schmallenberg mit 2.080 Euro, Meschede mit 2.010 Euro, Sundern mit 1.980 Euro und Arnsberg mit 1.930 Euro pro Quadratmeter. Deutlich niedriger liegen Medebach mit 1.440 Euro und Marsberg mit 1.210 Euro pro Quadratmeter. Wohnungen sind in mehreren Sauerländer Städten und Gemeinden teurer geworden. Besonders stark ist das Plus in:

  • Sundern: +22 Prozent
  • Brilon: +19 Prozent
  • Meschede: +15 Prozent
  • Schmallenberg: +5 Prozent

Preisstabil sind Arnsberg und Olsberg mit jeweils 0 Prozent. Deutlich günstiger geworden sind gebrauchte Eigentumswohnungen in Medebach, dort liegt das Minus bei 17 Prozent.

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Preise für Reihenhäuser ziehen an

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Kreisweit haben Reihenhäuser bei uns im ersten Halbjahr durchschnittlich 246.000 Euro gekostet. Das ist deutlich teurer als noch im Vorjahr. Unter den erfassten Sauerländer Kommunen fällt wieder Arnsberg auf. Dort kosten gebrauchte Reihenhäuser im Durchschnitt 255.000 Euro, das entspricht einem Plus von 16 Prozent. In Marsberg liegt der Median bei 243.000 Euro, in Sundern bei 221.000 Euro. Für viele andere Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis liegen keine belastbaren Angaben vor.

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