
In Arnsberg stehen 12 Gebäude der katholischen Kirche auf dem Prüfstand. Die ersten Vorschläge, wie die kirchlichen Gebäude reduziert und umgenutzt werden können, hat die Propsteipfarrei St. Laurentius Arnsberg im November vorgestellt. Jetzt geht der vom Erzbistum Paderborn angestoßene Prozess weiter. Eine Projektgruppe mit Mitgliedern aus Kirchenvorstand und Pastoralteam hatte in der ersten Veranstaltung unter Berücksichtigung von pastoralen und infrastrukturellen Themen sowie des Zustandes der einzelnen Gebäude mögliche Lösungen vorgestellt. Nach Eingang von zahlreichen, konstruktiven Resonanzen und weiteren Gesprächen mit den Gremien der Gemeinde sind einige Aspekte neu bewertet worden und in das Konzept eingearbeitet worden.
Was dabei heraus gekommen ist, wird heute Abend bei einer öffentlichen Veranstaltung der Pfarrei St. Laurentius um 18:30 im Foyer des Mariengymnasiums vorgestellt.
Immobilienprozess des Erzbistums Paderborn
Die Pfarreien im Erzbistum Paderborn sind aufgefordert, ihren Immobilienbestand, um mindestens 30 % zu reduzieren. Hintergrund ist der Rückgang des aktiven Gemeindelebens und die damit verbundene Überkapazität an Immobilien. Propst Stephan Schröder hatte im November gesagt, dass die Veränderungen schmerzhaft, aber notwendig seien, um die kirchliche Zukunft auf kleinerem Raum zu sichern. Ziel sei es, an allen aktiven Gemeindeorten weiterhin Räume für Gottesdienste und Gemeindeleben zu erhalten.