
Die Skigebiete, Hotels und Gastronomie starten in die zweite Hochsaison. Die Wintersportbedingungen sind weiter gut: Am Wochenende laufen mindestens 55 Lifte. In den Niederlanden beginnen die Krokusferien. Aus dem Rheinland und Ruhrgebiet kommen viele Gäste zu uns, weil sie keine Lust auf den Karnevalstrubel in den großen Städten haben. Auch die Skiwelt Winterberg startet mit guter Nachfrage in die zweite Hauptsaison. Die erste Woche der niederländischen Krokusferien ist gut gebucht, die zweite Woche gewinnt aktuell an Dynamik. Damit setzt sich der Trend dieses sehr guten Winters fort. Stabiles Winterwetter sei eine starke Basis, so eine Sprecherin der Winterwelt. Das Zusammenrücken der Skigebiete zur Skiwelt Winterberg und die gebündelte Präsentation des Angebots haben zur positiven Entwicklung beigetragen.
Dänen entdecken das Sauerland
Schon in den dänischen Ferien zeigte sich eine sehr gute Buchungslage. Tourismusförderin Michaela Grötecke ordnet das als wachsenden Impuls aus Dänemark ein: „Dänen entdecken Winterberg zunehmend – auch dank unserer kontinuierlichen Marketingpräsenz in diesem Markt.“ Die Bewerbung der Winterangebote als Einheit habe eine positive Wirkung auf die Quellmärkte gehabt. „Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von Gästen.“ Gutes Winterwetter führe zu spontanen Buchungen. Verlässliche Wintersportangebote und hohe Angebotsqualität – von der Piste übers Hotel bis hin zu vielen kleinen und großen Wohlfühlmomenten – sichern langfristige Buchungen.
Bester Winter seit 15 Jahren
Die Bilanz der bisherigen Wintersaison fällt bislang positiv aus: Die aktuelle Wintersaison ist außergewöhnlich stabil verlaufen. Saisonstart war bereits am 28. November im Skiliftkarussell und kurz darauf an der Ruhrquelle. In der Vorsaison liefen zehn Lifte. Besonderheit: Dieses Angebot blieb trotz milder Witterung in der Adventszeit bei guten Bedingungen konstant. Ab dem 27. Dezember machte Kälte die Schneeproduktion möglich – in deren Folge verbreiteter Liftbetrieb auch in Neuastenberg, Altastenberg, am Sahnehang, an der Ruhrquelle und am Eschenberg einsetzte. Ab Neujahr brachte Neuschnee sehr gute Verhältnisse, insbesondere in der zweiten Hälfte der Weihnachtsferien. Insgesamt waren die Weihnachtsferien die besten seit 2010/2011. Auch der Januar bestätigte das Bild: Durchgehend waren mehr als 30 Liftanlagen in der Skiwelt Winterberg geöffnet – bei weitgehend winterlichem Wetter mit vielen Frost- und Naturschneetagen. An rund 30 Schneetagen waren im Raum Winterberg täglich um die 100 Kilometer Loipen gespurt. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass dieser Winter zu den besten der vergangenen 15 Jahre zählt, da beide Hochsaisonzeiten unter guten bis sehr guten Winterbedingungen verlaufen, so eine erste Bilanz der Skiwelt Winterberg
Gäste können auf Dörfer ausweichen
Mit der jetzt beginnenden zweiten Hochsaison steigt die Nachfrage deutlich. Ein bekanntes Phänomen: Gäste strömen meist in das größte Skigebiet. In den Dörfern ist jedoch auch zu dieser Zeit noch recht viel Platz – sowohl auf den Pisten als auch auf den Parkplätzen. Pistenpläne, Empfehlungen, Ticketsysteme, Parkampeln und das Skibusangebot sollen dafür sorgen, dass mehr und mehr Gäste diese Ausweichmöglichkeiten nutzen. „Es braucht kontinuierliche Überzeugung, um die Lenkung zu verbessern. Aber wir arbeiten dran“, so Michaela Grötecke. Alle Informationen rund um Anreise und Parken finden Gäste unter winterberg.de.
Skiwelt Winterberg will Abläufe weiter verbessern
Ein Winter wie dieser sei eine gute Basis für künftige Optimierungen: „Entscheidend ist, dass wir als Skiwelt weiter zusammenwachsen, Abläufe verbessern und damit ein verlässliches, qualitativ hochwertiges Angebot sichern – so machen wir den Wintersport in Winterberg zukunftsfähig“, ist sich Christoph Klante, Geschäftsführer des Skiliftkarussells Winterberg, sicher. Michaela Grötecke ist überzeugt: auch die Beherbergungsbetriebe werden die wirtschaftlichen Effekte der guten Saison nutzen, um das Serviceangebot und die Aufenthaltsqualität weiter zu stärken.