
Im Hochsauerlandkreis haben 4.835 Haushalte im vergangenen Jahr Wohngeld bekommen. Das ist ein Anstieg von 7,3 Prozent im Vergleich zu 2024, meldet IT.NRW. 4,1 Prozent der Haushalte bei uns haben Wohngeld bekommen. Damit liegen wir im landesweiten Durchschnitt.
Im Regierungsbezirk Arnsberg, zu dem auch der HSK gehört, liegen die Kreise und Städte mit dem niedrigsten aber auch mit dem höchsten Anteil an Wohngeldempfängern. Bei unseren Nachbarn im Kreis Olpe sind nur 2,7 Prozent der Haushalte. Hamm(7,6%) und Herne(6,0%) haben NRW-weit den höchsten Anteil an Wohngeld-Haushalten.
Wie das statistische Landesamt mitteilt, stieg damit auch im zweiten Jahr, nach Inkrafttreten des Wohngeld-Plus-Gesetzes zum 01.01.2023, die Zahl der Wohngeldhaushalte weiter an. Zum 01.01.2025 wurde das Wohngeld entsprechend der gesetzlich verankerten Anpassung an die allgemeine Preis- und Mietpreisentwicklung erhöht. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch der Wohngeldhaushalte in NRW lag Ende 2025 bei 322 Euro und damit um 11 Euro höher als ein Jahr zuvor.
Wohngeld
Das Wohngeld wird als Mietzuschuss oder Lastenzuschuss bei selbstgenutztem Wohneigentum geleistet. Zum Jahresende 2025 erhielten in NRW 94 % der Wohngeldhaushalte das Wohngeld in Form eines Mietzuschusses. Die übrigen 6 % bekamen einen Lastenzuschuss. Der Durchschnittsbetrag für den Mietzuschuss fiel mit 320 Euro im Monat geringer aus als der durchschnittlich gezahlte Lastenzuschuss mit 359 Euro. Die Höhe des Wohngeldanspruchs hängt maßgeblich von der Höhe des Einkommens, der zuschussfähigen Miete oder der Belastung und der Zahl der Haushaltsmitglieder ab.