
Die IHK Arnsberg lädt am Donnerstag, den 8. Oktober, zum ersten "Gründertag 2026" ein. Von 10 bis 15 Uhr dreht sich in der Kulturschmiede an der Apostelstraße alles um den erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit. Das Angebot richtet sich an alle, die eine erste Geschäftsidee haben, konkret eine Gründung planen oder erst vor kurzem ein Unternehmen gestartet haben.
Vorträge zu praktischen Fragen
Laut IHK stehen vor allem praktische Fragen im Mittelpunkt der Veranstaltung. In verschiedenen Fachvorträgen erklären Experten unter anderem, wie man die richtige Rechtsform findet, steuerliche Stolpersteine vermeidet und eine solide Finanzierung auf die Beine stellt. Katharina Dlhos von der IHK betont, dass der Tag nicht nur Orientierung bieten, sondern auch die Weiterentwicklung junger Betriebe in der Region fördern soll.
Fördermöglichkeiten im Blick
Der Gründertag liefert einen kompakten Überblick über die wichtigsten Fördermittel und Finanzierungswege. Vertreter von Förderbanken und Institutionen zeigen ab 13:30 Uhr konkrete Möglichkeiten auf, wie angehende Unternehmerinnen und Unternehmer an das nötige Startkapital kommen können, darunter Angebote der NRW.BANK und der KfW.
Praktische Beispiele vor Ort
Neben der Theorie setzt die IHK auch auf Praxisberichte. Zwei junge Unternehmen aus der Region berichten in einer Keynote von ihren persönlichen Erfahrungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Dabei teilen sie ihre Erfolgsfaktoren, aber auch die Herausforderungen und Lektionen, die sie gelernt haben.
Mehr Gründungen durch KI
Laut statistischem Landesamt lag die Zahl der Unternehmensgründungen im HSK 2023 bei knapp 800. Die Gründungsrate, also wie viele neue Unternehmen sind je 1.000 Unternehmen entstanden, lag bei etwa 6,9 Prozent und damit unter dem NRW-weiten Durchschnitt von 8,6 Prozent. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sei zuletzt aber bundesweit ein Gründungsboom zu erkennen gewesen, wie Zahlen des Deutschen Startup-Monitors zeigen.