Ideen gegen Ärztemangel

Ein Medizinstudium ohne Einser-Abi für Sauerländer?


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Der Chef der Bundesärztekammer Reinhardt wirbt für kreative Lösungen um dem wachsenden Ärztemangel im Sauerland und anderen ländlichen Regionen entgegen zu wirken. Um dringend benötigte Hausärzte zu gewinnen, könnte ein Teil der Medinzinstudienplätze an Regionen mit besonderem Bedarf an Ärzten vergeben werden. Unabhängig vom Abi-Schnitt könnten so Plätze an Bewerber aus dem HSK gehen. Menschen, die selbst in der Region groß geworden sind, hätten eher die Neigung nach dem Studium zurückzukehren, so der Ärztepräsident. "Sie kennen und mögen die Regon und wissen, dass man dort gut leben kann". Gleichzeitig warnte Reinhardt angesichts des wachsenden Ärztemangels davor, in Panik zu verfallen.

Im Hochsauerlandkreis gibt es schon einige Initiativen, um junge Ärzte herzuholen. Der Kreis bietet zum Beispiel ein Stipendium an. Dafür müssen sich Mediziner verpflichten, im Anschluss an ihr Studium eine gewissen Zeit im Sauerland zu arbeiten.




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