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Hygienemanagement am Marsberger Krankenhaus ist top
© St.-Marien-Hospital Marsberg
Das Hygiene-Team ist stolz auf die Auszeichnung „Goldene Hände“: Uwe Riedesel, Leiter Hygiene (3.v.l.), Viktoria Felsinger (l.) und Tatjana Hofmann (r.), beide Hygienefachkräfte (v.l.). Dr. Ralf Beyer, Ärztlicher Direktor des MHM, und Heinrich Lake, stellvertretender Direktor Unternehmenskultur, gratulieren.
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Hygienemanagement am Marsberger Krankenhaus ist top

Das Hygiene-Team des St.-Marien-Hospitals hat das Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ bekommen

Veröffentlicht: Montag, 27.04.2026 05:14

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Die Händedesinfektion ist das A und O beim Kampf gegen Keime. Das St.-Marien-Hospital in Marsberg (MHM) nimmt deswegen an der „Aktion Saubere Hände“ teil. Jetzt ist das Hygiene-Team mit dem Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet worden – zum zweiten Mal in Folge.

Um Mitarbeitende, Patienten und Besucher für die Händedesinfektion zu sensibilisieren, gibt es im MHM verschiedene Aktivitäten. „Hygiene ist immer Teamwork. Mit dem Gold-Zertifikat beweisen wir, dass wir unter unseren Mitarbeitenden und unter unseren Patientinnen ein hohes Bewusstsein für die korrekte Händedesinfektion im richtigen Moment geschaffen haben“, sagt Uwe Riedesel, Leiter des Hygiene-Teams. 

Das Hygiene-Team hat die Desinfektionsmittelverbräuche auf den Stationen ermittelt und sie in Relation zu den Belegungszahlen gesetzt. „Transparenz ist wichtig, nur so können wir besser werden“, sagt Viktoria Felsinger, die das Projekt geleitet hat. Die Reports des Hygiene-Teams werden regelmäßig intern veröffentlicht und mit den einzelnen Abteilungen und Stationen besprochen und ausgewertet.

Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende 

Um das Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ zu bekommen, braucht es viele einzelne Bausteine. Zum einen erfüllt das MHM die Anforderungen für die vorgeschriebene Anzahl an Spendern pro Station: Diese Anzahl ist abhängig von der Bettenzahl in dem jeweiligen Patientenzimmer. Zum anderen führt das Team zusätzlich zu dem erfassten Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln detaillierte Beobachtungen auf den Stationen durch. Dafür gibt es auf jeder Station so genannte „Compliance-Beauftragte“, die prüfen, ob alle Standards der Händedesinfektion umgesetzt werden. „Die Compliance-Beauftragten gehen mit den Kolleginnen auf den Stationen ins Gespräch, sollte es Verbesserungsbedarfe geben. Wir ermitteln gemeinsam Ziele und führen Schulungen durch“, so Felsinger.  

Die im richtigen Moment angewandte Händedesinfektion sei Dreh- und Angelpunkt des Hygienemanagements, weiß Daniela Siedhoff, stellvertretende Pflegedirektorin des MHM: „Uns geht es um die Sicherheit der Patienten und unserer Mitarbeitenden.“

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