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Hund geht spazieren
© pixabay
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Hundesteuer steigt nur in Arnsberg

Winterberg erhebt nach wie vor im HSK die höchste Hundesteuer

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2026 23:00

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Die Hundesteuer in den Städten und Gemeinden im Hochsauerlandkreis bleibt mit Ausnahme von Arnsberg stabil. Das zeigt der neue Hundesteuervergleich des Bundes der Steuerzahler(BdSt) in NRW. In Arnsberg steigt die Hundesteuer für den 1. Hund um rund 8 Euro auf 92,4 Euro. Bei einem als gefährlich eingestuften Hund sind ab diesem Jahr 709,56 statt bisher 645 Euro fällig. Hundehalter in Eslohe kommen kreisweit am günstigsten weg. Sie zahlen für ihren Hund 59 Euro im Jahr. In Winterberg liegt die Hundesteuer mit 100 Euro pro Hund kreisweit am höchsten. In der Hälfte der Kommunen im HSK wird eine Extra-Steuer für gefährliche Hunde erhoben.

Die Stadt Sundern hatte die Hundesteuer aufgrund ihrer angespannten Finanzlage schon im vergangenen Jahr erhöht.

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Zahlen aus NRW

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Alle 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen erheben 2026 eine Hundesteuer für den ersten Hund. 27 Kommunen in NRW haben die Hundesteuer in diesem Jahr erhöht, zeigt der Hundesteuervergleich. Nachdem in Ahlen 2025 keine Hundesteuer für den ersten Hund gezahlt werden musste, hat die Stadt diese Steuer jetzt in Höhe von 78 Euro aufgrund der angespannten Haushaltslage wieder eingeführt. Den niedrigsten Steuersatz in Nordrhein-Westfalen hat Verl mit 24,60 Euro, in Hagen ist es mit 180 Euro weiterhin am teuersten. 27 Kommunen haben die Steuer für den ersten Hund durchschnittlich um 23 % angehoben. Spitzenreiter bei den Steuererhöhungen sind Lünen mit 44 %.

Die Hundesteuer ist nicht zweckgebunden und kann somit frei verwendet werden. Der Bund der Steuerzahler sagt dazu: "Bagatellsteuern sind nicht mehr zeitgemäß! Der Verwaltungsaufwand für ihre Erhebung und Kontrolle ist hoch und sie leisten keinen nennenswerten Beitrag zur Sicherung der Kommunalfinanzen." Deshalb fordert der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen seit Jahren eine Abschaffung der Hundesteuer.

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Gesonderter Steuersatz für gefährliche Hunde

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Die höchste Steuer für einen Kampfhund verlangt weiterhin Monheim mit 1.440 Euro, in Borchen und Legden sind es dagegen 120 Euro für einen „gefährlichen“ Hund. 119 Kommunen bieten eine Reduzierung der Steuer auf den normalen Steuersatz an, wenn der Wesenstest bestanden wird.

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