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Hunderte Feuerwehrleute im HSK leisten Schwerstarbeit
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Hunderte Feuerwehrleute im HSK leisten Schwerstarbeit

Kreisbrandmeister Krause: Durch die klimatische Lage werden Waldbrände häufiger

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Die vergangene Woche hat die Feuerwehren im Hochsauerlandkreis an ihre Grenzen gebracht. Mehrere große Waldbrände haben seit Montag bei uns gewütet. Der erste ist am Montagnachmittag in Olsberg-Bigge ausgebrochen, der zweite am Mittwochnachmittag in Sundern-Stemel in der Nähe des Ochsenkopfs. Der verheerendste Brand schwelt noch in Marsberg-Helminghausen. Das Feuer war am Donnerstagnachmittag auf einem Feld ausgebrochen und hatte auf den Wald übergegriffen. Dabei sind nach Angaben des Hochsauerlandkreises 35 Hektar Wald zerstört worden. Wenn es in den Lageberichten der Feuerwehren heißt "der Brand ist eingedämmt" kann es je nach Wetterlage immer passieren, dass die Flammen wieder auflodern. Deshalb ziehen sich die Nachlöscharbeiten, wie auch in Sundern-Stemel, noch über Tage und Nächte hin. Mit Wärmebildkameras ausgestattete Drohnen machen heiße Stellen ausfindig. Feuerwehrleute löschen Glutnester und graben glühende Wurzelballen aus.

Extreme Hitze setzt den Einsatzkräften zu

Radio Sauerland hat Kreisbrandmeister Krause gefragt, wie die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren solche langwierigen, kräftezehrenden Einsätze mit ihrem Arbeitsleben verbinden. In dieser Woche habe es in dieser Hinsicht keine Probleme gegeben sagt Krause: "Die Arbeitgeber stellen ihre Mitararbeitenden frei, das klappt gut". Um die Gesundheit der Feuerwehrleute zu schützen, dürften sie nicht länger als zwei bis drei Stunden in den heißen Zonen arbeiten. In den Pausen stehen u.a. Helfende vom Roten Kreuz oder den Maltesern bereit und versorgen die Feuerwehrleute mit Essen und Getränken. Die Feuerwehrleute arbeiten rund um die Uhr in Schichten.

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Zusammenspiel der Kräfte klappt gut und wird regelmäßig geübt

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Bei dem Waldbrand in Marsberg-Helminghausen sind auch Feuerwehrleute aus den Nachbarkreisen Höxter, Paderborn und Waldeck-Frankenberg im Einsatz gewesen. Weitere Kräfte aus Dortmund und vom Niederrhein hätten die Löscharbeiten unterstützt, sagt Kreisbrandmeister Krause. Damit die Koordination über Kreis- und Stadtgrenzen hinaus funktioniert, gibt es im Jahr zwei Stabsrahmübungen. Dabei werden Waldbrände und Hochwasser- und Sturmlagen simuliert. Auch die Löschgruppen im Hochsauerlandkreis üben die Bekämpfung von Waldbränden.

Kreisbrandmeister Bernd Krause geht davon aus, dass es die Feuerwehren im Hochsauerlandkreis in den kommenden Jahren zunehmend mit Waldbränden zu tun bekommen. Die klimatische Lage mit zunehmender Trockenheit und Hitze führe dazu, dass die Vegetation knochentrocken ist: "Besonders ab Mittag reicht schon ein kleiner Funke, um den Wald in Brand zu setzen."

Im Juli 2022 hatten hunderte Feuerwehrleute einen Waldbrand in Sundern-Stemel bekämpft. Die Löscharbeiten hatten sich über Tage hingezogen.

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