
Der erste Mädelsabend von Open Arnsberg in der Hüstener Schützenhalle hat nicht nur für eine volle Tanzfläche gesorgt. Am Montag konnte das Organisationsteam eine Spende in Höhe von 2500 Euro an den Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e. V. übergeben. Das Geld kommt der Arbeit der Frauenberatungsstelle und des Frauenhauses zugute. Die Spendensumme setzt sich aus den Eintrittsgeldern des Mädelsabends am 25. September sowie den nicht eingelösten Pfandchips der beiden Open-Arnsberg-Veranstaltungen zusammen. Den Betrag hat das Team anschließend noch aufgerundet.
Dass am Ende eine so hohe Summe zusammengekommen ist, ist allerdings nicht allein den Besucherinnen und Besuchern zu verdanken. Die Volksbank Sauerland und Provinzial Lisa Blotenberg haben jeweils einen Teil der Nebenkosten übernommen. Zudem hat das gesamte Open-Arnsberg-Team unentgeltlich gearbeitet. So konnten die Einnahmen aus dem Eintritt vollständig dem guten Zweck zugutekommen.
Feiern für den guten Zweck
Die Idee zum Mädelsabend hatte Romy Baier, die ihre Erfahrungen mit Frauenpartys in Australien einbrachte. Das Open-Arnsberg-Team machte sich gemeinsam an die Planung und Umsetzung. Und weil es schließlich ein Mädelsabend werden sollte, übernahmen an diesem Abend ausschließlich Männer die Arbeit hinter den Kulissen und an der Theke. Musikalisch sorgte DJ Dave Dee, unterstützt von den Djanes Romy und Lisa, für ordentlich Stimmung. Dank zahlreicher Musikwünsche blieb die Playlist den ganzen Abend abwechslungsreich und die Tanzfläche in Bewegung.
Unterstützung für Frauen und Kinder
Der Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e. V. betreibt die Frauenberatungsstelle und das Frauenhaus Arnsberg. Die Einrichtungen unterstützen Frauen in schwierigen Lebenssituationen und bieten Hilfe für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Neben öffentlichen Zuschüssen ist der Verein auch auf Spenden angewiesen, um seine Arbeit und zusätzliche Angebote aufrechterhalten zu können.
Die 2500 Euro von Open Arnsberg sind deshalb mehr als der Erlös einer gelungenen Veranstaltung. Sie zeigen, was möglich ist, wenn Besucherinnen, ein ehrenamtliches Organisationsteam und Unterstützer aus der Wirtschaft gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Eine Fortsetzung des Mädelsabend ist definitiv nicht ausgeschlossen, so die Veranstalter.