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Hubschrauber kontrollieren Stromleitungen
© Amprion
Kontrolle von Freileitungen per Hubschrauber
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Hubschrauber kontrollieren Stromleitungen

Freileitungskontrollen per Helikopter: Heute starten die Flüge, um den Zustand der Stromleitungen zu erfassen

Veröffentlicht: Montag, 29.06.2026 09:11

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Hubschrauber über dem Sauerland: Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion überprüft ab heute seine Höchstspannungsfreileitungen (220 und 380 Kilovolt) Die Kontrollen erfolgen mit einem Helikopter und dauern voraussichtlich bis Mitte August 2026. Bei uns wird in Arnsberg, Bestwig, Marsberg und Meschede kontrolliert. Amprion kontrolliert in regelmäßigen Abständen seine Freileitungen, um den Zustand der Leitungen systematisch zu erfassen und mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen. In NRW und Niedersachsen überprüft Amprion rund 4.100 Masten und etwa 1.350 Stromkreiskilometer. Der Flugplan ist abhängig vom Wetter. Die Befliegungen dauern voraussichtlich bis Mitte August.

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Kontrollflüge geben schnellen Gesamtüberblick

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Die Sichtkontrolle aus der Luft mit Hilfe eines Helikopters ergänzt die regelmäßigen Inspektionen vom Boden, bei denen die Stromleitungen abgelaufen und Masten bestiegen werden. Beide Verfahren greifen ineinander: Während vom Boden vor allem Mastbauteile und Fundamente überprüft werden, ermöglichen die Kontrollflüge einen schnellen Gesamtüberblick über lange Leitungsabschnitte. Kontrolliert werden insbesondere mögliche Seilschäden, defekte Isolatoren oder Schäden am Mastgestänge. Darüber hinaus wird geprüft, ob durch die umliegende Umgebung, beispielsweise durch Bäume, die nahe an die Leitungen heranwachsen, Gefahren entstehen.

Der Helikopter fliegt die Stromleitungen mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 bis 25 km/h ab. Neben dem Piloten sind Amprion-Mitarbeitende im Helikopter, die eine Sichtkontrolle durchführen und zusätzlich eine hochauflösende Fotodokumentation der Stromleitungen erstellen. Amprion wertet diese Aufnahmen im Anschluss aus, um Auffälligkeiten und Schäden systematisch zu erfassen. Festgestellte Mängel werden im Nachgang durch Monteur*innen behoben. Besonders gravierende Schäden werden unverzüglich gemeldet und umgehend beseitigt.

Für die Helikopterpilot*innen ist die Leitungsbefliegung trotz jahrelanger Erfahrung anspruchsvoll, da sie in niedriger Höhe zum Teil bis auf wenige Meter an die Masten und Leiterseile heranfliegen müssen. Gleichzeitig müssen die Wetterbedingungen einen sicheren Flugbetrieb und verlässliche Aufnahmen zulassen.

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