
Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend in Marsberg, wo der Durchschnittspreis für gebrauchte Einfamilienhäuser im letzten Jahr um satte 21 Prozent auf 202.500 Euro gestiegen ist. Auch in Arnsberg (+9 Prozent auf 349.000 Euro) und Sundern (+8 Prozent auf 300.000 Euro) sind deutliche Preissteigerungen zu beobachten. In Brilon fällt der Anstieg mit +2 Prozent auf 289.500 Euro etwas moderater aus, während die Preise in Meschede und Schmallenberg stabil bleiben.
Einige Kommunen verzeichnen sogar Preisrückgänge: In Eslohe sinkt der Preis für Einfamilienhäuser um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in Winterberg sogar um 6 Prozent. Dennoch bleibt der Durchschnittspreis in Winterberg mit 328.700 Euro vergleichsweise hoch. Für die Kommunen Hallenberg, Medebach und Olsberg gibt es in der Auswertung der LBS keine verwertbaren Daten.
Entwicklung bei Reihenhäusern, Wohnungen und Baugrundstücken
Die Entwicklung bei Reihenhäusern und Wohnungen fällt bei jeder Sauerländer Kommune unterschiedlich aus. Während die Preise für Reihenhäuser in Arnsberg (+3 Prozent) und Sundern stabil oder leicht steigend sind, gibt es in Brilon einen Rückgang (-3 Prozent). Die Preise für 80-qm-Wohnungen stagnieren in mehreren Städten, etwa in Arnsberg, Marsberg, Meschede und Schmallenberg. In Brilon sinken sie um 9 Prozent, in Sundern um 6 Prozent. Winterberg bildet eine Ausnahme: Hier steigen die Wohnungspreise um 6 Prozent auf 211.200 Euro. Die Baugrundpreise zeigen ebenfalls ein uneinheitliches Bild. In Arnsberg, Meschede, Schmallenberg und Sundern sind sie rückläufig, teilweise deutlich (bis zu -15 Prozent in Meschede). In Winterberg hingegen steigen die Baugrundpreise um 5 Prozent auf 121 Euro pro Quadratmeter. Für die Kommunen Hallenberg, Medebach, Eslohe und Olsberg gibt es in der Auswertung der LBS keine verwertbaren Daten.