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HSK gibt mehr Geld für Sozialhilfe aus
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HSK gibt mehr Geld für Sozialhilfe aus

Sozialhilfe im Hochsauerlandkreis: Nettoausgaben steigen um 8,5 Prozent

Veröffentlicht: Montag, 27.07.2026 12:00

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Die Nettoausgaben für Sozialhilfe nach dem SGB XII sind im Hochsauerlandkreis im Jahr 2025 auf rund 54,3 Millionen Euro gestiegen. Das sind etwa 4,2 Millionen Euro mehr als im Vorjahr - ein Plus von 8,5 Prozent. Das zeigt die heute veröffentlichte Statistik von IT.NRW. Der größte Ausgabenposten bleibt die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit rund 30,8 Millionen Euro. Das Ziel der Leistungen: Menschen unterstützen, die ihren Lebensunterhalt, Pflegebedarf oder andere notwendige Hilfen nicht aus eigener Kraft finanzieren können.

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Grundsicherung bleibt größter Posten

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Nach Zahlen von IT.NRW lagen die Nettoausgaben für Sozialhilfe in ganz Nordrhein-Westfalen 2025 bei rund 5,25 Milliarden Euro. Gegenüber 2024 ist das ein Anstieg um 236 Millionen Euro beziehungsweise 4,7 Prozent. Damit fiel der Anstieg der Kosten deutlich schwächer aus als in den beiden Vorjahren.

Auch im Hochsauerlandkreis sind die Ausgaben gestiegen. 2024 lagen die Nettoausgaben noch bei rund 50,0 Millionen Euro, 2025 waren es dann 54,3 Millionen Euro.

Der größte Einzelposten war im Hochsauerlandkreis 2025 die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit netto 30,8 Millionen Euro. Dahinter folgt die Hilfe zur Pflege mit rund 15,2 Millionen Euro. Für die Hilfe zum Lebensunterhalt wurden netto rund 4,3 Millionen Euro ausgegeben, für die Hilfen zur Gesundheit rund 3,8 Millionen Euro.

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Warnung vom Landkreistag NRW

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Mit Blick auf die Entwicklung in ganz Nordrhein-Westfalen warnt der Landkreistag NRW vor einer wachsenden Überlastung der Kommunen. Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags NRW. Martin Klein, erklärte, die Kommunen könnten diese Entwicklung nicht länger aus eigener Kraft schultern. Besonders kritisch sieht der Verband die steigenden Kosten in der Hilfe zur Pflege, die landesweit besonders stark zugelegt haben.

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Kritik an Pflegereform

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Klein kritisiert außerdem die geplante Pflegereform auf Bundesebene. Sie löse die zentrale Finanzierungsfrage nicht und könne die kommunalen Sozialhilfeträger zusätzlich belasten. Nach Auffassung des Landkreistags dürften Kommunen nicht dauerhaft die Folgen einer Unterfinanzierung der Pflegeversicherung auffangen. Der Verband fordert deshalb, dass der Bund die Kommunen bei den Sozialkosten stärker entlastet und ihnen gemeinsam mit dem Land eine verlässliche Finanzierung sichert. Dabei verweist der Landkreistag auch auf weitere stark steigende Ausgaben etwa in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Eingliederungshilfe.

Die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung wird seit 2020 nicht mehr in dieser Sozialhilfe-Statistik geführt, sondern in einer eigenen Statistik nach dem SGB IX.

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