
Im Hochsauerlandkreis ist der Ausbau der Windenergie weiter auf hohem Niveau: Im ersten Halbjahr 2026 sind bei und 35 Windkraftanlagen genehmigt worden. Sie haben zusammen eine Leistung von 230,8 Megawatt. Dazu kommen fünf neu in Betrieb genommene Anlagen mit einer 34 Megawatt Leistung. Das zeigen Zahlen des Landesverbands Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) aus dem Marktstammdatenregister.
Damit ist der Hochsauerlandkreis, bei den genehmigten Windkraftanlagen landesweit vorne mit dabei. Bei den Genehmigungen liegt der Kreis laut LEE NRW auf Platz drei in Nordrhein-Westfalen - hinter Paderborn und Höxter. Auch bei den tatsächlich ans Netz gegangenen Anlagen taucht der HSK in den landesweiten Top 10 auf.
LEE fordert Tempo bei der Umsetzung von Windkraft Projekten
In ganz Nordrhein-Westfalen wurden im ersten Halbjahr 2026 99 neue Windkraftanlagen mit rund 540,6 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Weitere 275 Anlagen mit zusammen 1.753,1 Megawatt sind genehmigt worden. Der LEE fordert anlässlich der Halbjahresbilanz 2026 für den Windausbau in NRW verlässliche Rahmenbedingungen seitens der Bundesregierung, um Milliardeninvestitionen nicht zu gefährden.
LEE-Vorstandsvorsitzender Hans-Josef Vogel sagt: „Jetzt entscheidet die Umsetzung. Dafür brauchen wir schnellere Netzanschlüsse, einfachere Transportgenehmigungen, besser aufeinander abgestimmte Behörden und eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Lage zählt jede neu gebaute Windenergieanlage: Sie liefert günstigen Strom, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, erhöht unsere Energieunabhängigkeit und schützt das Klima. Alle Beteiligten gemeinsam müssen Tempo machen.“