HSK-Ausbildungsmarkt läuft sehr gut

Bewerber können aus einer Vielzahl von Stellen auswählen und haben auch jetzt noch Chancen.


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Jugendliche können bei uns auch jetzt noch einen Ausbildungsplatz in Handwerk, Industrie und Handel finden. Der Ausbildungsmarkt im HSK ist ein Bewerbermarkt, heißt es von der Arbeitsagentur. Das bedeutet, Schulabsolventen können aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen. Die Firmen müssen mittlerweile um Auzubildende werben. Mehr als 2000 Jugendliche hatten sich bis Ende September bei der Arbeistagentur gemeldet. Bis auf 77 haben alle einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen, heißt es. Die leichte Eintrübung auf dem Arbeitsmarkt ist auf dem Ausbildungsmarkt nicht angekommen, so der Mescheder Agenturchef Oliver Schmale.

Arbeitgeber müssen neue Wege gehen

Auf der anderen Seite stehen fast 2300 Ausbildungsstellen, die Arbeitgeber der Agentur gemeldet haben. Das sind ungefähr soviele wie im Vorjahr. Rund 250 Ausbildungsstellen sind aktuell noch frei. Es lohne weiter, sich zu bewerben, so IHK, Handwerkskammer und Arbeitsagentur übereinstimmend. Die Auswahl an Ausbildungsstellen ist bei uns im HSK größer als in NRW oder im übrigen Bundesgebiet. Gerade für kleine Arbeitgeber, die nur alle paar Jahre ausbilden und keine Personalabteilung haben, sei es wichtig neue Wege zu gehen, heißt es. IHK-Chefin Dr. Ilona Lange appelliert an die Arbeitgeber, neue Wege zu gehen. Es sei beispielsweise wichtig offen über Geld zu sprechen, junge Leute wollten wissen, wieviel sie verdienen. Es sei ebenfalls gut, ihnen die Kollegen im Betrieb vorzustellen mit denen sie arbeiten werden. Das Microklima im Betrieb sei oft entscheidend, wenn es um eine positive Entscheidung für einen Betrieb gehe. Für kleine Betriebe empfiehlt Dr. Ilona Lange außerdem ebay Kleinanzeigen als Suchplattform über die man viele potentielle Bewerber erreichen könne.


Eltern sich wichtige Influencer

Bei der Berufswahl spielen Eltern eine sehr wichtige Rolle, so Handwerskammer und IHK. Sie haben laut einer Studie mit 77 % den größten Einfluss. Neu sind seit 2017 im HSK deshalb sogenannte Elternbotschafter. Das sind Eltern, die andere Eltern über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen informieren. Die Arbeitsagentur geht vermehrt in Schulen. Sie klärt ab Klasse 8 noch stärker über Ausbildungsmöglichkeiten auf als bisher. Auch hier ist die Elternarbeit ein wichtiger Baustein, heißt es.

mehr Infos unter: karriere-hier.de

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