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Hospiz- und Palliativtag im Kreishaus
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Hospiz- und Palliativtag im Kreishaus

Wie können Menschen in der letzten Lebensphase unabhängig von Kultur oder Religion einfühlsam und würdevoll begleitet werden? Das ist die zentrale Frage des Hospiz- und Palliativtages in Meschede.

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Heute Nachmittag läuft der 15. Sauerland-Hospiz- und Palliativtag, der in diesem Jahr unter dem Thema „Multikulturelle Begleitung in Palliativmedizin und Hospiz“ steht. Die dazugehörige Infoveranstaltung läuft ab 15 Uhr im Mescheder Kreishaus und richtet sich an Betroffene, deren Angehörige und alle weiteren Interessierten. Zentrale Frage heute Nachmittag: Welche Bedeutung Religion und kulturelle Traditionen für das Erleben von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer haben. Fachkundige Referentinnen und Referenten geben Einblicke in unterschiedliche religiöse Perspektiven und erklären, welche Aspekte bei der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen berücksichtigt werden können. Den Auftakt bildet die „Begleitung in Palliativmedizin und Hospiz aus Sicht des Christentums“ – Referent ist Pfarrer Thomas Siepe, Diözesanbeauftragter für die Hospizseelsorge. Anschließend stellt der Religionspädagoge Dr. Ahmet Arslan die Begleitung aus Sicht des Islams vor. Ein weiterer Vortrag von Bodhimitra widmet sich dem buddhistischen Verständnis von Sterben und Tod und dessen Bedeutung für die Begleitung in Palliativmedizin und Hospizarbeit.

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Praxisbeispiel und Gespräche

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Ergänzt wird das Programm durch einen Fall aus der Praxis. Anhand eines konkreten Beispiels wollen Martina Wilmes, Stationsleitung der Palliativstation, und Dr. Mohammad Wattad, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Alexianer Klinikum Hochsauerland, deutlich machen, wie unterschiedliche kulturelle und religiöse Bedürfnisse in der täglichen Hospiz- und Palliativarbeit berücksichtigt werden können. Neben den Vorträgen und dem fachlichen Austausch soll die Veranstaltung Raum für Fragen und persönliche Gespräche bieten. Die Buchhandlung „Wortreich“ wird mit einem thematisch passenden Büchertisch vor Ort sein und Literatur rund um Hospizarbeit, Palliativmedizin, Sterben, Tod und Trauer anbieten.

Die Veranstalter möchten mit dem Sauerland Hospiz- und Palliativtag dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen, Verständnis für unterschiedliche religiöse und kulturelle Vorstellungen zu schaffen und den Blick für eine individuelle und respektvolle Begleitung am Lebensende zu stärken. Veranstalter sind das ambulante Hospiz vom Caritasverband Meschede, das Palliativnetz Soest-HSK und das Alexianer Klinikum Hochsauerland.

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