Höhepunkt des Fichtensterbens

Die heißen Sommer der letzten Jahre haben bei den Fichten ihre Spuren hinterlassen.

© Ruhrverband

Der Klimawandel könnte noch in diesem Jahr für den Höhepunkt des Fichtensterbens sorgen. Innerhalb von zwei Jahren sind beim Ruhrverband rund 50.000 Kubikmeter Fichtenholz angefallen. Das ist mehr als eineinhalb Mal so viel, wie im Normalfall, so ein Sprecher des Ruhrverbands. Die häufigste deutsche Baumart hinterlässt somit auch große Spuren in den deutschen Wäldern

Große nachhaltige Herausforderung

Die ungewöhnlich langen Sommer der letzten Jahre haben die Wälder extrem ausgetrocknet und anfällig für den Borkenkäfer gemacht. Wegen der geringen Wasserversorgung kann sich die Fichte nicht mehr so gut gegen solche Schädlinge abwehren. Der Wald muss deshalb in Zukunft nachhaltig verändert werden, so der Ruhrverband. Dazu gehört die Wiederbewaldung der Flächen, an denen die Fichte verschwunden ist. Dafür werden in den Wäldern standortangepasste Baumarten wie Eiche, Lärche, Esskastanie oder Walnuss gepflanzt.

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