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Hightech-Labor in Hüsten offiziell eingeweiht
© Alexianer Klinikum Hochsauerland
Anja Bürger, Leitende MT-L Zentrallabor, demonstrierte den Einsatz eines KI-gestützten Analysesystems
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Hightech-Labor in Hüsten offiziell eingeweiht

Das Klinikum Hochsauerland hat rund sechs Millionen Euro investiert, um ein neues Labor zu errichten. Das soll Diagnosen beschleunigen. Auch in Meschede gibt es Neuheiten.

Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2026 04:00

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Ein neues Zentrallabor am Karolinen-Hospital in Arnsberg-Hüsten soll die Labordiagnostik im Sauerland verbessern. Zie ist es, Diagnosen schneller, präziser und effizienter zu ermöglichen, heißt es von den Verantwortlichen.

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Sechs Millionen Euro für moderne Labordiagnostik

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Dafür wurden vom Klinikum sechs Millionen Euro investiert, um das neue Labor technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Sanja Popić, Regionalgeschäftsführerin des Klinikum Hochsauerland, betonte bei der Eröffnung die große Bedeutung des Bereichs. Das Labor sei das „Herzstück eines Krankenhauses“, weil seine Ergebnisse die Grundlage für viele klinische Entscheidungen bildeten und wichtige Hinweise für die weitere Therapie gäben.

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Ein Standort für Laboranalysen

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Im Zuge der Modernisierung wurden die Teams der klassischen Labore an den Standorten Hüsten und Meschede im Zentrallabor in Arnsberg-Hüsten zusammengeführt. Dieser Standort war bereits 2013 aus der Zentralisierung der drei Arnsberger Krankenhauslabore hervorgegangen. Durch die erneute Bündelung von Know-how und Technik sollen Synergien besser genutzt und die Qualität der diagnostischen Leistungen weiter verbessert werden, heißt es.

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80 Prozent aller Diagnosen stützen sich auf Laborwerte

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Die chefärztliche Leitung des Labors liegt bei Dr. med. Mohammad-Amen Wattad, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. Er machte bei der Einweihung deutlich, wie groß die Bedeutung moderner Labormedizin ist: Rund 80 Prozent aller medizinischen Diagnosen stützten sich auf Laborbefunde.

Deshalb sei es entscheidend, in diesem Bereich nicht nur gut, sondern sehr gut und effizient aufgestellt zu sein. Nach Angaben des Klinikums wurde bei der Ausstattung des neuen Labors bewusst auf modernste Technik gesetzt, um Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgen zu können.

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KI-gestützte Analysesysteme sorgen für mehr Präzision

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Auch technologisch setzt das neue Zentrallabor auf Zukunftsfähigkeit. Anja Bürger, Leitende MT-L im Zentrallabor, erklärte, dass jetzt mit modernster Labortechnik gearbeitet werde. Durch den Einsatz KI-gestützter Analysesysteme könnten Proben nicht nur schneller, sondern auch mit noch höherer Genauigkeit ausgewertet werden.

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Neues POCT-Labor in Meschede für schnelle Notfallhilfe

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Parallel zur Zentralisierung in Hüsten wurde auch am St. Walburga-Krankenhaus in Meschede investiert. Dort ist seit Herbst 2025 in den Räumen der Notaufnahme ein neues POCT-Labor in Betrieb. POCT steht für Point-of-Care-Testing, also patientennahe Sofortdiagnostik.

Das System ermöglicht es, 23 lebenswichtige Laborwerte innerhalb von 5 bis 15 Minuten direkt vor Ort zu bestimmen. Gerade in der Notfallversorgung kann das ein entscheidender Vorteil sein, weil Ärztinnen und Ärzte dadurch deutlich schneller diagnostische und therapeutische Entscheidungen treffen können.

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