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Heute ist Tag des Artenschutzes
Feuersalamander
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Heute ist Tag des Artenschutzes

Der Feuersalamander steht im Fokus des World Wildlife Day. Auch im HSK sind die Tiere gefährdet.

Veröffentlicht: Montag, 02.03.2026 23:00

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Heute ist der Internationale Tag des Artenschutzes. Der World Wildlife Day wird jährlich am 3. März begangen und wurde von den Vereinte Nationen ins Leben gerufen. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW nimmt in diesem Jahr den Tag des Artenschutzes zum Anlass, um am Beispiel des Feuersalamanders auf den unerlässlichen aktiven Schutz von Tier- und Pflanzenarten – etwa durch nachhaltige Waldbewirtschaftung und den Erhalt naturnaher Lebensräume – aufmerksam zu machen.

Der Feuersalamander ist ein charakteristischer Bewohner feuchter Laubwälder und lebt auch im Hochsauerlandkreis. Durch die Ausbreitung des hochinfektiösen Amphibienpilzes Bsal ist er zunehmend gefährdet und braucht Schutz und Unterstützung. Wald und Holz NRW arbeitet kontinuierlich daran, seine Lebensräume wiederherzustellen, auszubauen und zu erhalten, heißt es.

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Tödlicher Hautpilz

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Bsal ist ein Hautpilz, der den Feuersalamander massiv bedroht. Der aus Asien eingeschleppte Erreger befällt die Haut der Tiere – ein Organ, das für Amphibien überlebenswichtig ist, da es unter anderem auch der Atmung dient. Die Infektion mit Bsal führt zu schweren Hautläsionen, die die Funktion der Haut beeinträchtigen und beim Feuersalamander innerhalb weniger Tage zum Tod führen. Im HSK hatte es in den vergangenen Jahren im Arnsberger Wald und in Eslohe viele Fälle von infizierten Salamandern gegeben. Bsal kann auch andere Salamander- und Molcharten befallen, jedoch erkranken diese meist weniger schwer, heißt es. NRW ist weiterhin der Verbreitungsschwerpunkt innerhalb Deutschlands, heißt es.

„Unsere Försterinnen und Förster verfolgen diese Entwicklung seit vielen Jahren mit Sorge“, so Thomas Kämmerling, Leiter von Wald und Holz NRW. „Entscheidend ist, die verbliebenen Habitate des Feuersalamanders weiter zu entwickeln und – wo nötig – gezielt zu verbessern. Nur so hat er auch zukünftig eine Überlebenschance in unseren Wäldern,“ so Kämmerling weiter.

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Lebensräume schützen

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Die Lebensraumoptimierung ist ein wichtiger Baustein für den Schutz des Feuersalamanders. So würden zusätzliche Stressfaktoren reduziert und die Resilienz der Populationen gestärkt. Wald und Holz NRW arbeitet schon seit Jahren an der Verbesserung und dem Ausbau von Wald-Wasser-Lebensräumen in NRW. Seit September 2025 ist Wald und Holz NRW außerdem Kooperationspartner im Projekt „Zukunft des Feuersalamanders in NRW“, in dem weitere Maßnahmen zum Schutz der Feuersalamander umgesetzt werden. Das Projekt ist beim NABU-Landesverband Nordrhein-Westfalen angesiedelt und wird aktuell durch die NRW Stiftung gefördert. Zu den weiteren Unterstützern gehört der Waldbauernverband NRW.

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Abstand halten

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Die Ausbreitung von Bsal erfolgt über vielfältige Wege und ist zum Teil noch nicht abschließend erforscht. Wahrscheinlich wird der Pilz sowohl durch direkten Kontakt zwischen Amphibien aber auch indirekt über kontaminierte Erde, Wasser, Schuhe, Fahrradreifen, Hunde und andere Tiere weiterverbreitet.

Um die Weiterverbreitung so gering wie möglich zu halten, sollte Folgendes beachtet werden:

  • Im Wald auf den Wegen bleiben,
  • Gewässer und feuchte Waldbereiche meiden,
  • Hunde nicht in Tümpel, Bäche oder Teiche laufen lassen (auch freilaufende Hunde können Sporen verbreiten),
  • wenn möglich Schuhe, Reifen und Ausrüstung nach dem Waldbesuch gründlich reinigen
  • Entdeckte Tiere mit Abstand bewundern – bitte nicht anfassen!

Je mehr Waldbesucher die weitere Ausbreitung des Erregers erschweren, desto besser stehen die Chancen, unsere heimischen Salamander- und Molchbestände in ihrem natürlichen Lebensraum schützen zu können, so Wald und Holz.

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