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Hellefeld: Tempo 30 Zone kommt nicht
© Stadt Sundern
Tempo-30 für weniger Lärm(Symbolbild)
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Hellefeld: Tempo 30 Zone kommt nicht

Eine durchgehende Tempo-30-Zone in der Hellefelder Ortsdurchfahrt ist erstmal vom Tisch. Das bestätigen die FDP-Ratsfraktion und der Ortsvorsteher von Hellefeld.

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Dass die Tempo-30-Zone in der Hellefelder Ortsdurchfahrt nicht kommt, ist seit gestern Abend klar. Der Ausschuss für Bürgerdienste, Ordnung, Sicherheit und Soziales der Stadt Sundern hatte über zwei unterschiedliche Ansätze zur Verkehrssituation in Hellefeld beraten. Der Antrag der SPD auf eine flächendeckende Tempo-30-Zone fand keine Mehrheit, Angenommen wurde dagegen ein Antrag mit konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Für FDP-Ratsmitglied und Ortsvorsteher Tom Rengshausen ist das die richtige Entscheidung. „Verkehrssicherheit ist zu wichtig für pauschale Lösungen. Wenn es konkrete Gefahrenstellen gibt, müssen wir dort handeln. Aber aus den vorliegenden Messdaten lässt sich aus meiner Sicht keine Notwendigkeit ableiten, ganz Hellefeld mit einer Tempo-30-Zone zu überziehen.“

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Verkehrsmessung durchgeführt

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Laut FDP-Ratsfraktion hat die Verkehrsmessung auf der Hellefelder Straße insgesamt 6.206 Fahrzeugdurchfahrten erfasst. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 34,5 km/h, der Median bei 36 km/h. 85 Prozent der erfassten Fahrzeuge waren mit höchstens 42 km/h unterwegs. Lärm- oder Abgaswerte wurden nicht gemessen. Ebenso lässt sich aus der Erfassung von Lkw und Lastzügen nicht feststellen, welches tatsächliche Gewicht diese

Fahrzeuge hatten. „Wir sollten Probleme nicht größer reden, als sie sind. Gleichzeitig dürfen wir dort nicht wegsehen, wo sinnvoll und verhältnismäßig etwas verbessert werden kann“, so Rengshausen. Deshalb hält er die nun beschlossenen konkreten Maßnahmen für den besseren Weg: Die Schulwegmarkierung soll erneuert, ein zusätzlicher Hinweis auf die Schule angebracht und die bislang unterschiedliche Beschilderung für den Schwerverkehr überprüft und vereinheitlicht werden. Darüber hinaus sollen Verwaltung und Polizei die Situation erneut vor Ort bewerten, so Rengshausen.

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