Heimvorteil HSK

Projekt will vom Land-Boom profitieren. Exil-Sauerländer und damit Fachkräfte sollen zurück in die Heimat geholt werden.

© Heimvorteil HSK

Das Projekt Heimvorteil HSK will von der Corona-Krise profitieren. Gerade jetzt in der Krise habe sich gezeigt, dass viele Leute raus aufs Land wollen, so Projektleiterin Karin Gottfried im Gespräch mit Radio Sauerland. Diesen Schwung wolle man mitnehmen.

Unterdessen findet Heimvorteil HSK deutschlandweit Beachtung Viele Gemeinden, Landkreise und Wirtschaftsförderer erkundigen sich danach, so Projektleiterin Karin Gottfried. Für Westdeutschland gilt Heimvorteil als besonderes Projekt. Dabei geht es darum, Exil-Sauerländer und damit Fachkräfte wieder zurück in die Heimat zu holen. Vor allem Unternehmen sehen Rückkehrer als Chance, um den Fachkräftemangel zu verringern.

Viele Ideen

Zu den Aktionen gehören der Rückkehrerstammtisch und die Heimvorteil-Box mit Sauerländer Produkten, die Abiturienten bekommen. Außerdem informiert das Projekt im Internet und in sozialen Netzwerken umfangreich über Jobangebote im Sauerland und gibt Hilfe und Anregungen für Leute, die zurück ins Sauerland kommen wollen.

Gemeinsam mit der Stadt Finsterwalde in Brandenburg hat Heimvorteil HSK auch das Projekt "Hüben wie Drüben" auf die Beine gestellt.

Online-Vortrag

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK lädt zusammen mit den kommunalen Wirtschaftsförderungen und der Südwestfalen Agentur Unternehmen am 8.Juli 2020 zu einem Online-Vortrag ein. Dort geht es um Regionalmarketing. Unternehmen sollen Ideen und Anregungen bekommen, wie sie auf sich aufmerksam machen können. Interessierte können sich bis zum 7. Juli 2020 unter heimvorteil@hochsauerlandkreis.de anmelden.


Hintergrund

Heimvorteil gibt es seit 5 Jahren. Das Projekt versteht sich als Ansprechpartner und Impulsgeber für Rückkehrer.

Das Projekt "HEIMVORTEIL HSK - Dein Karrierenetzwerk" ist ein Modellprojekt der Südwestfalen Agentur und wurde im Rahmen von "Land(auf)schwung" durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bis Ende 2019 gefördert. Das Projekt wird auch ohne die Bundesförderung weiter als Baustein der Regionalmarketing-Kampagne "Südwestfalen - Alles echt" fortgeführt. Die Finanzierung und Umsetzung dieses Projektes liegt federführend bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH. Jeder dritte Sauerländer zwischen 18 und 25 Jahren verlässt für Ausbildung, Studium und Beruf seine Heimat.

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