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Hausärzte starten Protestkampagne
© Hausarztverband Westfalen-Lippe
Kampagne der Hausärztinnen und Hausärzte
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Hausärzte starten Protestkampagne

Mit dem geplanten Beitragsstabilisierungsgesetz sehen die Ärzte die hausärztliche Versorgung und ihre Existenz gefährdet. Sie rufen Patienten auf, Druck bei den Bundestagsabgeordneten zu machen

Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 08:11

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In Hausarztpraxen im Sauerland hängen jetzt rote Protestplakate: Mit einer neuen Kampagne rufen Ärztinnen, Ärzte und Praxisteams ihre Patientinnen und Patienten dazu auf, Bundestagsabgeordnete per E-Mail unter Druck zu setzen. in den Praxen werden sie dazu informieren und zum Mitmachen aufrufen. Auch der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Westfalen-Lippe unterstützt die bundesweite Kampagne. Bis zur Bundestagsentscheidung am 26. Juni wollen die Praxen so möglichst viele Menschen mobilisieren.

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Darum geht es:

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Hintergrund ist das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die Hausärzteverbände warnen, dass die Sparpläne die Versorgung vor Ort verschlechtern könnten. Sie befürchten weniger Geld für Hausarztprogramme und das Ende einer Regelung, nach der hausärztliche Leistungen vollständig bezahlt werden.

Folgen für Patienten

Nach Ansicht des Verbands würde das vor allem Praxen treffen, die viele Menschen versorgen. Die Sorge: weniger finanzielle Spielräume, mehr Druck im Alltag, längere Wartezeiten und schlechtere Versorgung. Besonders kritisch sei das, weil Hausarztpraxen im Gesundheitssystem eigentlich gestärkt werden sollen.

Patientinnen und Patienten können sich über die Plakate oder die Website hausarztpraxen-retten.de mit wenigen Klicks an der E-Mail Kampagne ihrer Hausärztinnen und Ärzte beteiligen.

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