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Grundschulkinder für Kultur begeistern
© Schule unter dem Regenbogen Meschede
Kulturstrolche Meschede
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Grundschulkinder für Kultur begeistern

Neue Kulturstrolche in Meschede

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Im großen Sitzungssaal des Rathauses Platz nehmen, in der Stadthalle in die Welt des Theaters eintauchen und in der Jugendkunstschule aus Plastikmüll ein Figurentheater zaubern: Knapp 450 Kinder sind derzeit als Kulturstrolche in Meschede und Umgebung unterwegs. Neben der Luziaschule Berge und der Schule unter dem Regenbogen sind in diesem Jahr erstmals auch die Zweitklässler der St.-Johannes-Schule Eversberg/Wehrstapel dabei. Und auch die Kinder der OGS der Marienschule Meschede und der OGS der St.-Nikolaus-Schule Freienohl gehen im Rahmen eines Pilotprojekts weiterhin auf kulturelle Entdeckungsreise. Um die Förderung des Landes aufgrund der großen Nachfrage aufzustocken, unterstützt die Bürgerstiftung Meschede seit einigen Jahren das Kulturstrolche-Projekt.

„Besonders freut uns, dass inzwischen auch durch die Beteiligung des Offenen Ganztags alle Mescheder Grundschule am Kulturstrolche-Projekt beteiligt sind“, sagt Jürgen Dörner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Meschede: „Als Bürgerstiftung leisten wir gern einen Beitrag dazu, kostenfreie Angebote der kulturellen Bildung zu unterstützen und damit einem Großteil der Kinder während ihrer Grundschulzeit Teilhabe am kulturellen Leben vor Ort zu ermöglichen.“

Auch hat vor allem der Ansatz des Kulturstrolche-Projekts die Bürgerstiftung schnell überzeugt: Die Kinder lernen über drei Jahre jedes Schulhalbjahr andere spannende Kulturorte in der Umgebung kennen. Um den Überblick zu behalten, bekommen die Kulturstrolche zum Projektstart ein Heft, in dem sie ihre Erlebnisse festhalten können. Außerdem gibt es für jede absolvierte Sparte einen Aufkleber bis hin zum goldenen Sticker am Ende des Projekts.

„Besonders wichtig finden wir als Bürgerstiftung, dass die Kinder nicht bloß Zuschauerinnen und Zuschauer sind, sondern selbst aktiv werden und ihre Kreativität einbringen können“, unterstreicht Jörg Hohmann, Vorsitzender des Stiftungsrats der Bürgerstiftung Meschede. So werden bei den Kulturstrolchen zum Beispiel Musikinstrumente ausprobiert, beim Tanzen eine Choreographie entwickelt oder nach dem Ausstellungsbesuch eigene Kunstwerke gestaltet.

„Als Schule eröffnet uns das Kulturstrolche-Projekt viele neue Möglichkeiten“, sagt Christian Baumhöfer, stellvertretender Schulleiter der Schule unter dem Regenbogen. „Die außerschulischen Lernorte bieten uns vielfältige Anknüpfungspunkte im Unterricht und wecken bei den Kindern auch das Interesse für bestimmte Themen.“ Zahlreiche Einrichtungen in Meschede und Umgebung beteiligen sich am Kulturstrolche-Projekt – u.a. die Stadtbücherei, das Bürgerzentrum Alte Synagoge, das Stadtarchiv, das Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck, das Sauerland-Museum Arnsberg, die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. und die Musikschule Hochsauerlandkreis.

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150 Neulinge

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Mehr als 150 Mescheder Zweitklässler starten zum neuen Schuljahr ihre Laufbahn als Kulturstrolche. Bürgermeister Christoph Weber. „Wir wollen den Kindern das Rathaus als Ort politischer Diskussionskultur vorstellen. Und dort warten natürlich ebenfalls besondere Orte auf die Kulturstrolche: Sie erhalten im Bürgerbüro ihre Kulturstrolche-Ausweise, nehmen im Ratssaal und im Trauzimmer Platz und auch eine Fahrt im Glasaufzug steht auf dem Programm.“

Träger des Kulturstrolche-Projekts sind das Kultursekretariat NRW Gütersloh und das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal). In Meschede wird das Projekt vom Fachbereich Generationen, Bildung, Freizeit der Stadt koordiniert.

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