
Nach einem großen Drogenfund an der A44 im Kreis Soest laufen die Ermittlungen. Am Mittwochabend wurde auf dem Autobahnparkplatz "Röllingser Graben" ein Fahrzeug vom Zoll kontrolliert, so die Polizei. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Ford Transit mit polnischem Kennzeichen. In zahlreichen Umzugskartons, wurden Betäubungsmittel sowie mehrere Kanister mit einer bislang unbekannten Flüssigkeit gefunden. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Nach anschließender Auswertung und Wägung ergab sich, dass es sich um insgesamt rund 59 Kilogramm Marihuana handelte. Zudem wurden drei Kanister mit einer Gesamtmenge von etwa 50 Litern Flüssigkeit sichergestellt, bei der es sich vermutlich um synthetische Cannabinoide handelt. Derzeit geht die Polizei von einem Verkaufswert von mindestens einer halben Million Euro aus.
Tatverdächtige wohnen in Halle/Saale
Als Tatverdächtige gelten laut Polizei zwei rumänische Staatsangehörige: ein 40-jähriger Mann sowie eine 46-jährige Frau, beide wohnen in Halle/Saale. Das Fahrzeug, die Betäubungsmittel sowie die Flüssigkeit wurden sichergestellt. Die beiden Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. Sie waren bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten, heißt es. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass sie vermutlich als Kuriere eingesetzt wurden.